Das Erste: „Bericht aus Berlin“ über Managergehälter

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Bild: Destina - Fotolia.com
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München – Im „Bericht aus Berlin“ im Ersten geht an diesem Sonntag u. a. um die Managergehälter, die in Verbindung mit der Bankenkrise begrenzt werden sollen.

An diesem Sonntag um 18.30 Uhr im Ersten heißt es zunächst „Weniger Gehalt, keine Abfindungen – Steinbrücks Folteristrumente für die Banker“. Demnach sollenBankmanager pro Jahr nicht mehr als 500 000 Euro verdienen dürfen, wenn ihr Institut Staatshilfe bekommt. Außerdem sollen Boni, Abfindungen und Dividenden gekürzt oder gestrichen werden. Aber: Sind diese Auflagen überhaupt praktikabel und wirken sie im Einzelfall sogar kontraproduktiv? Die Autoren sind Alex Jakubowski, Christian F. Wulf.

Das nächste Thema der Sendung „Bekämpfen statt ignorieren – SPD-Kurswechsel gegenüber Linkspartei“. Als SPD-Vorsitzender hat Kurt Beck die Linkspartei am liebsten nicht erwähnt oder sie verächtlich „sogenannte Linkspartei“ genannt. Dem Ignorieren soll jetzt das aktive Bekämpfen folgen. Die SPD-Spitze ohne Beck hat den Kurs geändert. Sie will die Linkspartei inhaltlich stellen und sich mit ihr auseinandersetzen. Der Autor ist Frank Jahn.
 
Der dritte Beitrag widmet sich der Situation „Vor dem Bildungsgipfel: „Was bringt die Berufsförderung für Jugendlichen ohne Schulabschluss?“ Jugendliche mit schlechtem oder gar keinem Schulabschluss sind auf dem Arbeitsmarkt fast chancenlos. Um ihren Berufseinstieg zu erleichtern, werden Förderprogramme angeboten.
 
Doch der Erfolg ist nur mäßig: Ein Viertel der Geringqualifizierten bekommt auch dann keinen Job. Und diese späten Jugendhilfen sind teuer, kosten 5,6 Milliarden Euro. Vor dem kommenden Bildungsgipfel in Dresden fordern Politiker daher, künftig mehr Geld in die kindliche Frühförderung zu stecken. Der Autor dieses Beitrags ist Christoph Hamann.
 
Schließlich heißt es noch „Terrorbasis Pakistan: Wie sicher ist Deutschland vor
Attentätern?“ Das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet ist zum Hauptquartier von Al Kaida und zum Rückzugsgebiet der Taliban geworden. Von hier aus wird ein fanatischer Propagandakrieg gegen die verhassten Ungläubigen geführt, hier werden auch Anschläge auf Nato-Truppen in Afghanistan geplant. Um den Djihadisten den Boden zu entziehen, braucht das Land eine wirtschaftliche Perspektive.
 
Doch bisher haben Deutschland und Europa die Unterstützung vernachlässigt. Dieser Beitrag stammt von Christian Thiels und Wolfgang Wanner. Die Moderation der Sendung liegt bei Joachim Wagner. [ar]

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