Die Fußball-Woche kaum im TV: Champions League im Netz, ganz wenig im Free-TV

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Vor der nächsten Länderspiel-Pause warten noch einmal internationale Aufgaben in Champions, Europa und Conference League. Im klassischen TV läuft aber nicht viel davon.

Königsklasse: Mit vier Heimspielen der Bundesligisten steht der zweite Spieltag in der Champions League auf dem Programm. Unter Druck steht dabei am Dienstag (21 Uhr, DAZN) schon Vizemeister RB Leipzig nach der 3:6-Auftaktpleite bei Manchester City. Borussia Dortmund kann indes zeitgleich bei Prime gegen Sporting Lissabon mit einem weiteren Sieg einen großen Schritt Richtung Achtelfinale machen. Das gilt auch für Meister FC Bayern München, der am Mittwoch (21 Uhr, DAZN) gegen Dynamo Kiew ins Geschehen eingreift. Der VfL Wolfsburg bekommt es mit dem spanischen Club FC Sevilla zu tun. In den weiteren Gruppenspielen stehen das Gipfeltreffen der mit vielen Öl-Millionen alimentierten Top-Clubs zwischen Paris Saint-Germain und Manchester City in der Leipzig-Gruppe sowie das Gastspiel von Titelverteidiger FC Chelsea mit Trainer Thomas Tuchel beim italienischen Rekordmeister Juventus Turin im Blickpunkt (alle ebenfalls bei DAZN). Das ZDF bringt am Mittwoch ab 23 Uhr Zusammenfassungen der Champions-League-Spiele im Free-TV.

Leverkusen hält die Free-TV-Fahne hoch – Gastspiel bei Celtic

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Kleine Bühne: Klappt es im neunten Anlauf endlich für den ersten Sieg von Eintracht Frankfurt unter dem neuen Trainer Oliver Glasner? Die Hessen, in allen Saison-Pflichtspielen noch ohne Erfolg unter dem österreichischen Coach, treten am Donnerstag (18.45 Uhr, TV Now) in der Europa League bei Royal Antwerpen an. Eine Klasse tiefer ist Union Berlin in der Conference League nach der Auftakt-Niederlage gegen Maccabi Haifa (21 Uhr, TV Now) gefordert. Auf Bayer Leverkusen wartet indes ein stimmungsvolles Auswärtsspiel beim schottischen Traditionsclub Celtic Glasgow (21 Uhr, RTL). Das ist die einzige Partie aus Champions, Europa und Conference League, die live im TV und nicht nur im Netz zu sehen ist.

Nominierung: Hansi Flick steckt mitten in seinem Fußball-Marathon. Mehrere Bundesliga-Spiele und Partien der Premier League hat er zuletzt gesehen. Nun folgen noch der BVB gegen Sporting Lissabon und die Bayern gegen Dynamo Kiew in der Champions League. Dann wird der Bundestrainer am Freitag seinen Kader für die nächsten beiden WM-Qualifikationsspiele der Fußball-Nationalmannschaft gegen Rumänien (8. Oktober) und in Nordmazedonien (11. Oktober) benennen. Größere Überraschungen sind kaum zu erwarten. Spannend ist, ob Flick diesmal Mats Hummels nominiert.

Mit zwei Siegen kann – sofern Armenien schwächelt – schon das WM-Ticket gebucht werden. (dpa/bey)

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