Digitales Antennenfernsehen startet in Ostbayern

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Bild: Destina - Fotolia.com
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In weiten Teilen der Oberpfalz und Niederbayerns startet am 6. Dezember das digitale Antennenfernsehen (DVB-T).

In den Versorgungsbereichen der Sender Hoher Bogen, Hohe Linie, Brotjacklriegel und Pfarrkirchen wird das bisherige analoge Antennenfernsehen auf digitales umgestellt.

Alle Haushalte, die über Zimmer- oder Dachantenne Fernsehen empfangen, benötigen ab dem 6. Dezember zusätzlich zur Antenne ein DVB-T-Empfangsgerät, das die digitalen Daten in analoge Signale für den „normalen“ Fernseher umwandelt. Die vorhandenen Antennen können i. R. weiter benutzt werden. Für MHP-Dienste wird ein MHP fähiges Empfangsgerät benötigt.
 
Via DVB-T lassen sich künftig in Ostbayern, anstatt drei analoger wie bisher, zehn TV-Programme und Datendienste des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in digitaler Qualität frei über Antenne empfangen. Das Erste, ZDF, Bayerisches Fernsehen, BR-Alpha, 3sat, Phoenix, Arte, Eins Plus, Ki.Ka, SWR, ZDF Dokukanal sowie die MHP-Datendienste „ZDF Digitext“ und „Rundschau-Nachrichtenticker“ des Bayerischen Rundfunks werden via Antenne zu sehen sein.
 

Die Umstellung von analogem auf digitales Antennenfernsehen stellt einen weiteren Schritt in Richtung vollständige Digitalisierung dar. Nur mittels Digitalisierung sei es möglich, das Fernsehen über Antenne wieder attraktiv zu machen und auf längere Sicht einen direkten, freien und kostengünstigen Zugang zum Fernsehen aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus werde damit der Grundstein für zukünftige Technologien, wie der Empfang auf Handys, gelegt.
 
Die Sender Hoher Bogen, Hohe Linie, Brotjacklriegel und Pfarrkirchen werden ab 6. Dezember 2006 Ostbayern ausschließlich digital mit den zehn genannten Programmen versorgen. In der Region um Landshut bleibt vorerst die zusätzliche analoge Versorgung mit den drei Programmen ARD, ZDF und Bayerisches Fernsehen, teilte der Bayerische Rundfunk in den letzten Tagen mit. [ft]

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