Euro 2008 – RTL bestätigt Gespräche

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Köln – Die RTL-Group verhandelt derzeit um die Rechte an Spielen der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Dies bestätigte eine Unternehmenssprecherin gegenüber DIGITAL FERNSEHEN.

„An der EM 2008 sind wir grundsätzlich interessiert“, bekundete die Unternehmenssprecherin das Interesse an den begehrten Fußball-Rechten. Gleichzeitig schränkte sie ihre Aussage jedoch ein: „Klar ist, dass hier wie bei allen Verhandlungen zu Sportrechten die wirtschaftliche Vertretbarkeit gewährleistet sein muss.“

Dieser Nachtrag weist auf die derzeitig hart geführten Verhandlungen um die Sportrechte hin. Denn erstmals hat die UEFA mit Sportfive einen professionellen Sportrechteverwerter eingeschaltet, der es besser versteht, das Maximale aus den begehrten Rechten herauszuholen.

Auch die öffentlich-rechtlichen Sender stehen seit längerer Zeit in Verhandlungen mit Sportfive um die EM-Begegnungen. Und auch aus dieser Richtung hört man ähnliche Bedenken: Die Rechte seien zu teuer und für die Sender finanziell nicht tragbar. Zuletzt war deswegen auch schon eine Spaltung der Free-TV-Rechte im Gespräch (DF berichtete).
 
In diesem Zusammenhang drangen auch erstmals konkrete Zahlen an die Öffentlichkeit: Hatten die 48 WM-Spiele noch 180 Millionen Euro gekostet, soll Sportfive für die 31 WM-Spiele 150 Millionen Euro verlangen. Heruntergerechnet auf ein Spiel bedeutet dies, dass ARD und ZDF 3,75 Millionen Euro pro WM-Übertragung überweisen mussten, Sportfive jetzt aber 4,5 Millionen Euro pro Euro-Partie wollen. [lf]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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