Geteilte Buchlandschaft bei ZDF Doku

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Mainz – Am 4. und 11. November jeweils um 20.00 Uhr zeigt der ZDF Dokukanal neue Folgen von „Die Rückkehr der Bücher“.

In den Filmen werden verschiedene Aspekte der Verlagstätigkeit zwischen 1949 und 1989 in Ost und West thematisiert.

Die deutsche Teilung war für beide Seiten schmerzhaft und trotzdem blieben die Versuche, über „das Bücher machen“ geistig verbunden zu bleiben, lebendig. Beantwortet werden auch Fragen, z. B. ob die Mauer für Bücher und geistige Ideen zumindest teilweise durchlässig war; inwiefern es literarische Begegnungen und persönliche Bindungen, die die Literatur des jeweiligen Landes beeinflussten, gab und die verlegerische Spuren hinterließen. Dass Schriftsteller an ihrer Heimat der DDR hingen und gleichzeitig unter ihr litten oder an ihr zerbrachen, zeigen die Biographien von Schriftstellern wie Erich Loest, Wolfgang Hilbig oder der Liedermacherin Bettina Wegner.
 
Die Realität der Verleger, Schriftsteller und Buchhändler zur Zeit der deutschen Teilung, nach welchen Kriterien Bücher zur Zeit des kalten Krieges geschrieben, verlegt, verkauft wurden, mit welchen Einschränkungen der Kalte Krieg auf beiden Seiten der Mauer verbunden war und nicht zuletzt mit welchen Ängsten und Repressionen Schriftsteller in der DDR konfrontiert waren, davon handeln die beiden Teile der Dokumentarfilmreihe. [ft]

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  • Inhalte_Fernsehen_Artikelbild: Destina - Fotolia.com

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