Grünen-Chefin kritisiert „dürftige“ TV-Berichterstattung vor Europawahl

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Osnabrück – Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat Kritik an der Berichterstattung einiger Medien vor der Europawahl am 7. Juni geübt.

In der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ äußerte sie sich „enttäuscht über die dürftige Berichterstattung zu dieser so wichtigen Wahl“. Im Fokus ihrer Kritik stehen dabei dei öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten.
 
In den öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten werde „zwar regelmäßig das Desinteresse der Wähler an der Europawahl beklagt“. Gleichzeitig gebe es aber „überhaupt keinen Raum für Kandidaten-Präsentationen, TV-Duelle oder Diskussionsrunden, die den Zuschauern die Wichtigkeit Europas und der Europawahl bei der Lösung unserer Probleme näher bringen.“
 
Künast stellt in dem Blatt die Frage: „Haben ARD und ZDF am Ende selbst nicht verstanden, dass von der Energiepolitik bis zur gemeinsamen Außenpolitik viele Zukunftsfragen eine gemeinsame europäische Antwort brauchen?“[mg]

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32 Kommentare im Forum

  1. AW: Grünen-Chefin kritisiert "dürftige" TV-Berichterstattung vor Europawahl Vielleicht liegt es daran das dass Europaparlament nur eine Showveranstaltung ist und der Ministerrat das Sagen hat. Ein Europagefühl gibt es praktisch nicht.
  2. AW: Grünen-Chefin kritisiert "dürftige" TV-Berichterstattung vor Europawahl Was ist denn an Europa demokratisch? Die EU-Kommissare und deren Bürokraten quälen uns mit schwachsinnigen Verordnungen. Zudem ist diese Institution Europa ein zentralistisches, nicht legitimiertes undemokratisches Organ. Es gab bisher kein Referendum in Deutschland bezüglich EU-Verfassung, EU-Erweiterung, Euro Einführung. Warum sollte ich dann Marionetten wählen, die eh keinen Einfluss haben. Solange es kein Referendum gibt, was EU Themen betrifft, gehe ich auch nicht zur Europawahl.
  3. AW: Grünen-Chefin kritisiert "dürftige" TV-Berichterstattung vor Europawahl Die Salondemokratie spricht! Das einzige Interesse dieser "Volksvertreter" ist doch ihre eigene Versorgung mit Diäten, Beraterverträgen und üppigen Spesenabrechnungen. Das noch mit meiner Stimme zu legitimieren ist das letzte was ich tun würde.
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