Kurdische PKK-Sympathisanten besetzen RTL-Redaktion

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Die Polizei hat am Mittwochabend nach stundenlangen Verhandlungen eine Aktion von Sympathisanten der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK beim Kölner Fernsehsender RTL beendet.

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Ein Sprecher des Senders sagte, dass die Redaktionsräume geräumt worden seien, nachdem sich die rund 30 PKK-Anhänger geweigert hätten, friedlich das Gebäude zu verlassen. Am Nachmittag waren sie in die Redaktion eingedrungen und verlangten unter anderem, dass ihre Forderung nach Freilassung des inhaftierten PKK-Führers Abdullah Öcalan gesendet werde. Das lehnte der Sender ab.

Polizei und Verantwortliche des Senders bemühten sich vergeblich, die Eindringlinge zum Verlassen der Redaktionsräume des Magazins „Explosiv“ zu bewegen. Nach mehr als fünf Stunden wurden sie abgeführt, einige wurden aus dem Gebäude getragen.
 
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) verurteilte das Eindringen der PKK-Anhänger in die RTL-Redaktion. Dieser Angriff auf die Meinungsfreiheit in Deutschland sei nicht akzeptabel. „Deutschland und EU stufen die PKK als terroristische Organisation ein und haben das auch der Türkei gegenüber immer wieder deutlich gemacht“, hieß es in einer Erklärung des Außenministers.

[ar/dpa]

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8 Kommentare im Forum

  1. AW: Kurdische PKK-Sympathisanten besetzen RTL-Redaktion indirekt die wollten am nachmittag, anscheinend statt den scripted realities, ihren eigenen beitrag senden lassen
  2. AW: Kurdische PKK-Sympathisanten besetzen RTL-Redaktion Da hat der Guiiiidooo aber mal ein Machtwort gesprochen... Für nen Moment war ich etwas überrascht, dass Westerwilli tatsächlich immer noch Außenminister spielt. Nun wissen wir aber, daß es ihm gut geht.
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