Nur noch eine „Sonnenblume“? – Bündnis 90/Die Grünen und ihre Doppelspitze

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Bonn – Auf dem Parteitag in Erfurt räumt der grüne Realo Reinhard Bütikofer nach sechs Jahren seinen Posten als Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen.

Die Parteilinke Claudia Roth will hingegen noch einmal kandidieren. Für einige Parteimitglieder ist dies ein Anlass, wieder einmal eine Reform der Parteispitze zu fordern. Sie wollen ein Ende der grünen Doppelspitzen, sowohl auf Partei- als auch auf Fraktionsebene.

Vor dem Hintergrund der veränderten Parteienlandschaft in Deutschland solle das Zeitalter der Flügelkämpfe auch organisatorisch beendet werden. Entsprechend wird der Ruf nach einem einzigen Spitzenkandidaten immer lauter. Aber es gibt auch eine Koalition von Traditionalisten: Parteimitglieder aus den Gründerjahren der Grünen und die Grüne Jugend sind für den Erhalt des Tandems an der Spitze.
 
Rotationsprinzip, Trennung von Amt und Mandat, Quotierung, Basisdemokratie, Doppelspitze: Was ist vondiesen grünen Idealen noch übrig geblieben nach 25 Jahren Politikpraxis ? Oder wird das letzte ur-grüne Ideal, die Doppelspitze, bald fallen und werden die Bündnis-Grünen damit endgültig zu einer „normalen“ Partei? Diesen Fragen geht Inge Swolek in ihrer 30-minütigen Reportage nach.
 
Die Sendung läuft am 14. November um 16.30 Uhr bei Phoenix. [mw]

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