„Tatort“ klar vorn: Fast 10 Millionen für Schenk und Ballauf

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Klare Sache für Schenk und Ballauf: Die Kölner „Tatort“-Kommissare hängten die Konkurrenz ab. Wie schlug sich das ZDF mit seiner Herzkino-Reihe?

Auf den „Tatort“ aus Köln ist Verlass, am Sonntagabend holte das Ermittlerduo Schenk und Ballauf mal wieder den Quotensieg. Mit 9,37 Millionen Zuschauern und einem starken Marktanteil für das Erste von 29 Prozent ab 20.15 Uhr lagen sie mit der neuen Folge „Familien“ klar vor der TV-Konkurrenz.

Ein Rekordwert war das aber nicht: Bei ihrem vorigen Fall im März hatten sie 10,42 Millionen Zuschauer (27,8 Prozent) – einige mehr. Klaus J. Behrendt als Kommissar Max Ballauf und Dietmar Bär als sein Kollege Freddy Schenk mussten diesmal den Tod einer jungen Frau aufklären, die zunächst Opfer einer Entführung zu sein schien.
 
Die „Tagesschau“ direkt vor dem „Tatort“ kam im Ersten auf 6,3 Millionen Zuschauer (23 Prozent). Im ZDF sahen 5,2 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 16,1 Prozent) die neue Folge „Frühling – Wenn die Kraniche fliegen“ aus der Herzkino-Reihe mit Simone Thomalla. Das Agentenabenteuer „Kingsman: The Secret Service“ auf ProSieben interessierte 2,48 Millionen Zuschauer (8,3 Prozent).
 
Das Science-Fiction-Drama „Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 1“ auf Sat.1 verfolgten im Schnitt 1,50 Millionen (5,0 Prozent), die Actiongameshow „Team Ninja Warrior“ auf RTL ab 20.15 Uhr 1,45 Millionen Zuschauer (4,8 Prozent), die Kochshow „Grill den Profi“ auf Vox 1,24 Millionen (4,7 Prozent). Die Kabel-eins-Reportage „Trucker Babes – 400 PS in Frauenhand“ erreichte 1,10 Millionen Zuschauer (3,5 Prozent), der ZDFneo-Krimi „Bella Block: Die schönste Nacht des Lebens“ 0,63 Millionen (2,0 Prozent) und die Teenagerkomödie „La Boum – Die Fete: Eltern unerwünscht“ auf RTL II 0,54 Millionen (1,8 Prozent).

[dpa]

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2 Kommentare im Forum

  1. Der neue Assistent ist ja wohl ein Fresssack und Nervensäge, hätten die bloß die alte Besetzung gelassen.
  2. Nun ja, der Assistent ist halt ein 'typisch rheinischer Gemütsmensch', für Köln passt das schon. Die Inszenierung war ja diesmal nicht experimentell sondern recht konventionell. Allerdings hätte der Titel eher 'kaputte Familien' denn nur 'Familien' lauten müssen. Unter der dünnen Oberfläche entfaltete sich da ein veritables Sozial-Drama bzw. -Tragödie. Und zwei Tote, die eher aus Versehen dieses Schicksal erlitten haben.
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