„W wie Wissen“ über gesunde und ungesunde Tiernahrung

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Bild: Destina - Fotolia.com
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München – Zufrieden schnurrt der hübsche Kater mit glänzendem Fell, nachdem er sein Fressen bekommen hat. Glaubt man der Werbung, so ist für unsere Haustiere das Beste gerade gut genug – und das gibt es in fast unzähligen Varianten.

Ab kommenden Sonntag um 17.03 Uhr lernen Herrchen und Frauchen im Ersten alles über Tiernahrung. Die anscheinend leckeren Menüs für all die Minkas und Bellos werden mit dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche hergestellt – mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Konservierungs- und Farbstoffen. Wie gesund ist das alles eigentlich? Ist nur gut, was teuer ist, oder geht es auch günstig? Was ist akzeptabel und was nicht? „W wie Wissen“ war bei tierischen Testessern und Lebensmittelchemikern auf Spurensuche.

Ein weiteres Thema lautet „Der passende Hund – maßgeschneidert“. Eine Zuchtschau in Leipzig: Hier ist des Menschen bester Freund vertreten in allen Varianten: wehrhaft, wuschelig, windschnittig, wendig. Mindestens 300 Rassen gibt es – abgestimmt auf die Bedürfnisse des Menschen. Doch ist für die Tiere gut, was uns gefällt? Welche Probleme gibt es bei Hunden in Handtaschengröße? Und welche haben Hunde, die fast so groß wie Kälber sind? Bei welchen Rassen ist die Züchtung zu extrem geworden? Das untersuchen Tiermediziner und Zuchtexperten und kommen zu einem überraschenden Ergebnis.
 
Danach geht es um „Die Welt in Zahlen“: Hund, Katze, Hamster – im Kampf um die obersten Ränge der beliebtesten Haustiere machen sie sich kräftig Konkurrenz. Wer ganz oben steht und mit welchen Fähigkeiten sie die Plätze auf der Beliebtheitsskala erringen – das weiß unsere Welt in Zahlen.
 
Auch „Ein Fisch auf dem OP-Tisch“ ist ein Thema: Hubert F. liebt seine Kois, japanische Buntkarpfen. Sie sind nicht nur zutraulich sondern auch unglaublich wertvoll. Große Kois können mehrere tausend Euro kosten. Aber Hubert F. ist verzweifelt. Ausgerechnet sein schönster Koi ist krank, er hat ein Geschwür. Einfach einschläfern kommt für Hubert F. nicht in Frage. Hubert F. bringt seinen Karpfen in die Fisch-Klinik der Ludwig Maximilians Universität in München.
 
Dort behandeln Tiermediziner Fische mit den gleichen Methoden wie Menschen: Die Diagnose durch Röntgen oder Ultraschall ist Standard, selbst komplizierte Operationen an Fischen sind möglich. Hubert F.s Lieblingskoi kommt auf den OP-Tisch. Wird der Fisch zu retten sein? Die Operation nimmt einen unerwarteten Verlauf.
 
Und zuletzt heißt es „Pferde aus dem Reagenzglas“. Auf den ersten Blick ist es ein ganz normales Fohlen. Aber Pierazade de Vialaret, so der vornehme Name, ist ein Klon – die exakte genetische Kopie seines Vaters Pieraz, eines außergewöhnlichen Turnierpferdes mit zwei Weltmeistertiteln. Wie die meisten männlichen Turnierpferde wurde Pieraz in seiner Jugend kastriert – und somit sind seine Gene für die Zucht verloren.
 
Sein Fohlen dagegen ist gesund und fortpflanzungsfähig. Doch bis es so weit war, wurden hunderte von Eizellen verbraucht, 34 Embryos herangezüchtet und in insgesamt drei Leihmütter eingepflanzt. Nur ein einziger entwickelte sich zum gesunden Fohlen. Dennoch hat mit diesem Fohlen in der Pferdezucht wohl eine neue Ära begonnen. Wird es künftig Champions nur noch aus dem Reagenzglas geben? Durch die Sendung führt Dennis Wilms. [ar]

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