Weihnachtliche Geschichten mit Pferdenärrin Winky im Kika

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Erfurt – Seit die sechsjährige Winky gelernt hat, dass in den Niederlanden, wo sie erst seit kurzem lebt, der Nikolaus allen Kindern Geschenke bringt, beschließt sie auf der Stelle, ihren großen Wunsch von einem Pferd an den richtigen Mann zu bringen.

Der Kinderkanal Kika zeigt Winkys Abenteuer am 12. und 19. Dezember um 19.25 Uhr. Da ahnt sie noch nicht, was auf sie zukommt. Der Kika zeigt am 12. Dezember den Spielfilm „Winky will ein Pferd“ (BR) und eine Woche später in einer Premiere die Fortsetzung des Abenteuers „Wo ist Winkys Pferd?“ (BR) – jeweils in „Lollywood“ um 19.25 Uhr.

Der Anfang in der neuen Heimat ist für Winky Wong ziemlich hart. Die Chinesin muss die fremde Sprache lernen und versuchen, neue Freunde zu finden. Trost bietet ihr ein Pony, das sie täglich besucht.
 
Als das Pony krank wird und eingeschläfert werden muss, kennt Winky nur ein Ziel: Sie will ein eigenes Pferd zum Liebhaben! Aber sie weiß auch, dass ihre Eltern das nicht erlauben werden.
 
Als sie in der Schule zum ersten Mal von einem alten bärtigen Mann hört, der auf einem Pferd reitet und den Kindern Geschenke bringt, keimt Hoffnung in ihr auf: Der Heilige Nikolaus wird ihren Wunsch bestimmt erfüllen, wenn sie „brav“ ist und so ist sie eifrig dabei, alles dafür zu tun.
 
Als der ersehnte 5. Dezember schließlich gekommen ist und Winky vom Nikolaus bloß ein Plüschtier erhält, ist sie tief enttäuscht. Doch dann entdeckt sie auf dem Schulhof ein großes weißes Pferd, dessen Strick ausgerechnet an ihrem eigenen Fahrrad befestigt ist. Aufsteigen und nach Hause reiten ist da eins. Doch nun fangen die Probleme mit dem Wünschen erst richtig an.
 
„Wo ist Winkis Pferd?“ ist die Fortsetzung der Geschichte von Winky Wong, die der Kika in einer deutschen Erstausstrahlung eine Woche später, am 19. Dezember, ebenfalls um 19.25 Uhr zeigt. Winky hat sich inzwischen in ihrer neuen Heimat sehr gut eingelebt. Ihr größtes Glück ist, dass sie das ganze Jahr über für das Pferd des Heiligen Nikolaus sorgen darf.
 
Außerdem nimmt sie Reitunterricht: Nicht auf dem Rücken von „Ameriga“, aber immerhin mit dem Pony „Naf-Naf“. Nur die Geburt einer kleinen Schwester bereitet ihr Unbehagen: Scheinbar dreht sich alles nur noch um das Baby. Da tut es gut, sich in der Schule bewundern zu lassen, weil alle sie um das große Pferd von St. Nikolaus beneiden.
 
Um ihrem Schulfreund Bram zu imponieren, missachtet Winky eines Tages das Verbot und besteigt „Ameriga“. Doch das Pferd scheut vor Brams Hund und wirft Winky ab. „Ameriga“ springt aus der Koppel und bleibt verschwunden. Für Winky beginnt eine furchtbare Zeit. Ihre Schuldgefühle und ihre Hilflosigkeit bedrücken sie.
 
Nur zögerlich wagt sie, sich und anderen ihren Fehler einzugestehen. Aber niemand kann sie trösten. Auch der große Indianer-Zauber ihres Schulkameraden Bram scheint nicht zu wirken. Und wenn „Ameriga“ verschwunden bleiben sollte, dann kann der Nikolaus in diesem Jahr wohl überhaupt nicht kommen.
 
Die niederländisch-belgischen Koproduktionen „Winky will ein Pferd“ und „Wo ist Winkys Pferd?“ basieren auf Tamara Bos Kinderbuch „Winky en het paard van Sinterklaas“. Bos schrieb auch die Drehbücher und gewann für „Winky will ein Pferd“ das „Goldene Kalb“ beim Film Festival Utrecht 2005.
 
Außerdem gab es für den Film im gleichen Jahr den FNAC Publikumspreis beim Filmfestival Gent. 2006 kamen zwei weitere Publikumspreise hinzu: beim Internationalen Kinderfilmfest Montreal und beim Filmfest München in der Sektion Kinderfilm.Verantwortliche Redakteurin beim BR ist Friederike Euler. [ar]

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