„Wüstenfuchs“: Rommel-Familie und Filmteam zanken sich erneut

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Bild: Destina - Fotolia.com
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Der Streit galt als inzwischen beigelegt – nun ist der Zwist zwischen der Rommel-Familie und dem Filmteam um die Darstellung von „Wüstenfuchs“ Erwin Rommel in einer SWR-Verfilmung neu entbrannt.

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Die Enkelin des Generalfeldmarschalls, Catherine Rommel, rügte in einem Interview der „Bild am Sonntag“ („BamS“), dass Szenen des Film-Drehbuchs nachweislich der Darstellung des Buchautors und verurteilten Holocaust-Leugners David Irving entsprängen. „Braune Soße und Ansichten eines Ewiggestrigen darf man nicht im Film verarbeiten“, sagte sie der Zeitung.
 
Produzent Nico Hofmann hingegen warf der Rommel-Familie Wortbruch vor: Entgegen der Verabredung, über die Dinge im kleinen Kreis zu sprechen, seien Unterlagen gezielt an die Presse gestreut worden, sagte er der dem Blatt.
 

Der SWR-Film „Rommel“ skizziert die letzten Monate im Leben desWehrmachtgenerals. Die Familie des früheren StuttgarterOberbürgermeisters Manfred Rommel – Sohn des Generals – kritisiert, dassdie Entwicklung Rommels vom Hitler-Bewunderer zum Hitler-Kritikerunzureichend wiedergegeben worden sei. Sie sieht ihren Vorfahren in einfalsches Licht gerückt und wirft dem Skript historische Ungenauigkeitvor. Bis heute ist in Expertenkreisen umstritten, wie derGeneralfeldmarschall historisch einzuordnen ist.
 
DieDreharbeiten zum SWR-Film „Rommel“ haben Anfang September begonnen; alsDrehorte waren Frankreich, Bayern und Baden-Württemberg vorgesehen. DieProduktionskosten des Films belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro. [dpa]

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