ZDF Theaterkanal berichtet von der Berlinale

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Bild: Destina - Fotolia.com
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In der Programmwoche vom 9. Februar bis zum 15. Februar 2008 widmet sich der ZDF Theaterkanal der Berlinale und der Legende Ingmar Bergmann.

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Bis zum 16. Februar 2008 liefert das „Berlinale Journal“ täglich Neuigkeiten von den Filmfestspielen und fasst den Festivaltag in aktuellen Bildern zusammen.

Die Sendung berichtet von der Jagd um die Silbernen und den Goldenen Bären, stellt Macher und Teilnehmer der Berlinale 2008 vor und thematisiert Hintergründiges aus der deutschen Filmmetropole. Gesendet wird das Berlinale Journal ab Samstag, 9. Februar, täglich 19 Uhr.
 
Samstag, 9. Februar, 19.40 Uhr, Dabei: Ein Clown
1997 griff Ingmar Bergman für „Dabei: Ein Clown“ wieder in sein „Familienarchiv“. Die Helden seiner Geschichte sind sein Onkel Carl, das schwarze Schaf der Familie, und Professor Osvald Vogler. Die beiden älteren Herren lernen sich Anfang der 20. Jahrhunderts im Sanatorium kennen. Beide haben – wie man damals sagte – „schwache Nerven“ und sind wegen ihrer extremen Einfälle und wundersamen Spinnereien für die bürgerliche Umwelt schwer zu ertragen. Bergmans Film ist nicht nur eine Liebeserklärung an zwei alte Narren, die noch einmal einen Lebenstraum verwirklichen wollen, sondern auch eine Liebesgeschichte zwischen einer jungen Frau und einem Mann, dem der Tod schon ein wenig mit dem Finger winkt.
 
Im Anschluss, ab 21.40 Uhr zeigt der ZDF Theaterkanal Michael Winterbottoms Porträt über Ingmar Bergman aus dem Jahr 1988: Begegnungen mit einem Regisseur.

Sonntag, 10. Februar, 19.40 Uhr, Die Zauberflöte
Unter den berühmten Opernverfilmungen der Filmgeschichte ist Bergmans „Zauberflöte“ von 1974 ein optischer und musikalischer Genuss von seltener Ausgewogenheit und Schönheit. Mozarts Oper von himmlischer und irdischer Liebe hat Ingmar Bergman in eine kongeniale Filmfassung umgesetzt.
 
Sonntag, 10. Februar, 22.50 Uhr, Nach der Probe
Das Resümee, das ein alter Regisseur am Ende seines Lebens über seine persönlichen und seine beruflichen Erfahrungen zieht, hat Bergman unter Verwendung stark autobiographischer Züge, zu dem schwedischen Fernsehspiel „Nach der Probe“ von 1984 verarbeitet.
 
Montag, 11. Februar, 22.25 Uhr, Wilde Erdbeeren
Vor genau 50 Jahren, im Februar 1958, erhielt Ingmar Bergman für seinen Film „Wilde Erdbeeren“ einen Goldenen Bären. „Wilde Erdbeeren“ wurde bereits 1957 gedreht, kam aber erst vier Jahre später in die deutschen Kinos und feierte einen überwältigenden Erfolg bei der deutschen Kritik.
 
Mittwoch, 13. Februar, 19.40 Uhr, Dom Juan
1985 inszenierte Ingmar Bergman am Bayerischen Staatsschauspiel in München Molières Komödie „Dom Juan“, der hier nicht als gewöhnlicher Verführer und Weiberheld auftritt, sondern ein hässlicher, glatzköpfiger und verlebter Mann ist, ein ewiger Aufreißer, der seiner Eroberungen nicht mehr froh wird. [mg]

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