Deutsche Kinocharts: Gelungener Einstand für „Chernobyl Diaries“

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Mit der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine haben es die deutschen Lichtspielhäuser derzeit schwer, die Massen ins Kino zu locken. Doch trotz des allgemein schlechten Wochenendes konnte die Horror-Doku „Chernobyl Diaries“einen gelungene Einstand verbuchen.

Denn der neueste Coup der „Paranormal Activity“-Macher erklomm an seinem ersten Wochenende auf anhieb den dritten Platz der offiziell von Media Control ermittelten deutschen Kinocharts. Wer oder was  26 Jahre nach der Atomkatastrophe auf die amerikanischen Touristen in Chernobyl wartet, wollten nach vorläufigen Angaben 39.000 Besucher nicht verpassen.

Die Spitze bleibt derweil fest in royaler Hand. Das kriegerische Schneewittchen aus  „Snow White And The Huntsmen“ verteidigte mit 95 000 gelösten Tickets auch weithin tapfer ihre Regentschaft gegen die Angriffe der „Men in Black“. Die dritte Großjagd auf ihre außerirdischen Mittbewohner lockte an seinem fünften Wochenende weitere 92 000 Besucher in die deutschen Kinos. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von aktuell 554,9 Millionen Dollar hat sich „Men in Black 3“ bereits einen Platz unter den 80 erfolgreichsten Filmen aller Zeiten erkämpft – Tendenz steigend.

Platz vier konnten sich in dieser Woche die Zwillinge „Hanni & Hanni“ sichern. Welche Abenteuer die beiden Mädchen in ihrem zweiten Film erleben, ließen sich am vergangenen Wochenende 38 000 Zuschauer nicht entgehen. Das erste 3D-Tanzspektakel „Streetdance 2“ platzerte sich mit 31 000 gelösten Tickets auf dem fünften Rang.

Die neunte Position teilen sich in dieser Woche gleich zwei Neueinsteiger: Jeweils 14 000 Filmliebhaber entschieden sich für Eddy Muphy, dem nur „Noch tausend Worte“ bleiben und Martin Sheens „Dein Weg“, in dem Sheen einen Vater spielt, der den Jakobsweg beschreitet, um seinen dort tödlich verunglückten Sohn abzuholen. Für Jennifer Anistons Ausflug in die Hippie-Komune von „Wanderlust“ interessierten sich nur 11 000 Zuschauer. Damit verpasste der Streifen den Sprung in die Top 10 der deutschen Kinocharts.

In den 321 Sälen der Cinemaxx-Kinos zeigte sich dagegen ein anderes Bild. Die „Men in Black“ hatten in den Kinos wieder klar die Nase vorn und konnten ihre Spitzenposition gegen „Snow White And The Huntsmen“ verteidigen. Platz drei ging an die „Chernobyl Diaries“, während sich Sacha Baron Cohen als „Der Diktator“ hartnäckig auf dem vierten Rang hält. Der Tanzfilm „Streetdance 2 3D“ muss sich mit dem fünften Platz zufreiden geben.
[fm]

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