Hinter den Kulissen von Actionfilmen: Woher kommt die Action?

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Explodierende Kulissen, schnelle Verfolgungsjagden mit den abenteuerlichsten Verkehrsmitteln und der Held mittendrin: Actionfilme faszinieren Kinobegeisterte seit jeher. Ob Klassiker wie „Stirb langsam“, Westernfilme oder Auto-Action wie in „Need for Speed“ – ohne viel Technik gibt es keinen Actionfilm.

Doch worauf kommt es hinter den Kulissen beliebter Actionfilme an? Was macht sie so besonders für den Zuschauer? Und worauf müssen Filmemacher achten, um den Kostenrahmen nicht zu sprengen?
 
Verfolgungsjagden und viele Explosionen
Sowohl die „Fast and Furious“-Reihe mit Vin Diesel und dem bereits verstorbenen Paul Walker als auch die „Need for Speed“-Filme sind typische Vertreter ihres Genres, wenngleich sie nicht zu den klassischen Actionfilmen zählen. Es geht um schnelle Autos, die Rennen fahren, um Verfolgungsjagden und spektakuläre Stunts, die der Otto Normalverbraucher definitiv nicht zu Hause nachmachen sollte. Größter Kostenfaktor hier: die Autos selbst. Sie müssen besonders sein: besonders schnell, besonders auffällig und besonders hochkarätig. Natürlich werden Autos für derartige Filme oftmals von den Herstellern zur Verfügung gestellt, immerhin sieht der Zuschauer die Marke im Film ziemlich häufig. Doch nicht alle Autos kommen auch wieder zurück zum Hersteller. Gerade bei action-geladenen Autofilmen explodieren überproportional viele Autos während der spannenden Verfolgungsjagden. Den Produzenten kommt hier eine gute Autoversicherung gelegen, die den entstandenen Schaden abdeckt. Hier also der Tipp für alle Actionfilm-Macher: Auf Autoversicherung-vergleich.info eine günstige Versicherung suchen und erst danach den Blockbuster mit Porsche und Co. drehen!
 
Viele Special Effects: Filme mit Superhelden
Bei der Frage, ob Marvels „Avengers“ oder die „Justice League“ von DC die besseren Superhelden sind, scheiden sich bekanntlich die Geister. Jeder Superhelden-Fan vertritt hier seine eigene Meinung und hat seine absoluten Lieblinge unter den Stars. Doch eines haben alle Filme gemeinsam: Sie kommen nicht ohne Special Effects aus. Worum es sich dabei genau handelt, erläutert die Website der Universität Kiel unter Filmlexikon.uni-kiel.de. Wie sonst kann sich Bruce Banner, gespielt von Mark Ruffalo, in den unglaublichen Hulk verwandeln? Auch einstürzende Gebäude, fliegende Superhelden sowie riesige Explosionen werden bei diesen Filmen am Computer erstellt. Nicht wenige Szenen werden daher lediglich vor einem Greenscreen gedreht, was auf den Film-Fan recht unspektakulär wirken dürfte. Doch die Technik hinter den Spezialeffekten ist eine ganz besondere, die sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt hat. Wer sich also einen Spaß machen möchte, kann einmal den ersten Teil der Kultfilmreihe „Terminator“ mit Arnold Schwarzenegger, gedreht in den 1980ern, mit den aktuellen Filmen vergleichen. Kleiner Spoiler: Der Unterschied ist enorm.

Mit Fäusten und Waffen
Mann gegen Mann – manchmal auch Mann gegen Frau oder gar Frau gegen Frau – heißt es in der nächsten Kategorie. Egal ob Italowestern mit Bud Spencer und Terence Hill oder „Stirb Langsam“ mit Bruce Willis – im Grunde geht es darum, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Gegner auszuschalten. Je nach Zeit, in der der Film spielt, und Genre verwenden die Protagonisten dafür einfach ihre Fäuste, oder eben entsprechende Waffen. Pistolen, Gewehre, Messer, Säbel – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ein gutes Stunttraining oder spezialisierte Stuntmen sind hier essenziell, um die actiongeladenen Szenen schnell und sicher abzudrehen. So wird zum einen das Budget nicht gesprengt und zum anderen niemand bei den Dreharbeiten ernsthaft in Gefahr gebracht. Wer sich für das Berufsbild Stuntman interessiert, findet unter Berufenet.arbeitsagentur.de weiterführende Informationen zu Ausbildung und Einsatzmöglichkeiten.
 
Das Crossover: Krimi und Action
Immer mehr Produzenten greifen das Thema auf und drehen Crossover-Filme. Hier vermischen sich zwei Genres, nämlich der Krimi und der Actionfilm. Auch im deutschsprachigen Raum wird diese Möglichkeit zunehmend populärer, zuletzt wurde sie von Til Schweiger in seinen Tatort-Filmen umgesetzt. Doch auch in amerikanischen Blockbuster-Produktionen funktioniert der Mix aus Action und Krimi gut. Die Action funktioniert hier insgesamt langsamer, sodass ein breiteres Zielpublikum angesprochen wird. Außerdem vertieft ein Kriminalfall die gesamte Story, was vielen Zuschauern gefällt. [red]

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