Nach USA-Flop: Schweiger bringt „Head Full of Honey“ ins Kino

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Mit „Honig im Kopf“ gelang Til Schweiger im Jahr 2014 ein großer Kinohit – ganz im Gegenteil zum internationalen Remake von 2018. Nun versucht es Schweiger nach dem geflopptenUS-Start nochmal.

Mehr als sieben Millionen Zuschauer sahen die Komödie mit Dieter Hallervorden und Schweigers Tochter Emma. Der Erfolg sprach sich bis nach Hollywood herum – und Schweiger entschied sich, seinen eigenen Film noch einmal für den internationalen Markt neu zu verfilmen. Doch das Projekt scheiterte kläglich und der US-Start geriet zum Flop.

Nicht einmal 12.500 US-Dollar spielte das Werk laut Branchenportal „Box Office Mojo“ ein; nach einer Woche verschwand es wieder aus den US-Kinos. Nun startet „Head Full of Honey“ bei uns.

Der Inhalt des Remakes ähnelt erwartungsgemäß der Vorlage: Ein Mädchen entführt seinen an Alzheimer erkrankten Opa auf eine Reise nach Venedig. Til Schweiger führte erneut selbst Regie. Dieses Mal aber übernimmt Nick Nolte (78) die Rolle des Großvaters, während seine Tochter Sophie Lane Nolte (11) die Enkelin spielt. Matt Dillon und Emily Mortimer sind als Eltern zu sehen. Gedreht wurde Produktionsangaben zufolge unter anderem wieder in Berlin und Venedig.

Der US-Start von „Head Full of Honey“ Ende November fiel genau in die so genannte Awards Season, in der traditionell viele Filme in die Kinos kommen, deren Produzenten auf eine Nominierung und Auszeichnung wie bei den Oscars und Golden Globes hoffen. Schweiger sah in dem „missratenen“ Kinostart der US-Version seinen bislang größten Karriere-Flop.

„Das war der Tiefpunkt meines bisherigen künstlerischen Schaffens“, sagte er damals der „Bild“-Zeitung. [dpa]

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3 Kommentare im Forum

  1. Und fällt wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Was man hier in Deutschland den so hochlobt. International gefloppte Filme, mehr fällt mir dazu nicht ein. Und hier nunja, der Knaller ist er hier auch nicht gerade. Aber wem es gefällt. Ich kann schon seine Art zu reden nicht ab. Am Ende ist es Geschmackssache, wie immer
  2. Ich kann mir schon das Gezeter von Nuschel-Schweiger vorstellen, wenn den Film hier auch nicht viele Leute sehen wollen. Wer synchronisiert den Abklatsch eigentlich? Nick Nolte (oder vielleicht auch Matt Damon) wird von Schweiger wahrscheinlich selbst "gesprochen". Für Sophie Lane Nolte muss ganz sicher eine Schweiger-Tochter ran.
  3. Wer sich das deutsche Original mal angesehen hat, der braucht sich den Remake - Abklatsch gar nicht erst anzutun. In den hiesigen Kinos wird der "zweite Aufguss" bestimmt nicht mehr Zuschauer anlocken als in den USA. Ich denke, die Mühe können sich unsere Kinos sparen. Und an Schweiger gewandt ein berühmtes altes Zitat: "Schuster, bleib bei deinen Leisten!" :LOL:
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