Tom Tykwers „Drei“ als Favorit beim 61. Deutschen Filmpreis

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Bild: © Romolo Tavani - Fotolia.com
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Vor dem Berliner Friedrichstadtpalast wird am Freitagabend der rote Teppich für die Goldene Lola ausgerollt. Tom Tykwers Liebesdrama „Drei“ gehört mit sechs Nominierungen zu den Favoriten beim 61. Deutschen Filmpreis.

Mehr als 1 800 prominente Gäste werden zu der Galaveranstaltung erwartet. Mit je fünf Nominierungen gehen Andres Veiels RAF-Drama „Wer wenn nicht wir“, Ralf Huettners Tourette-Syndrom-Tragikomödie „Vincent will Meer“ und Chris Kraus‘ Historiendrama „Poll“ an den Start. Spannend wird das Rennen um die Goldene Lola für den besten Film: Neben der Dreiecksgeschichte „Drei“, „Wer wenn nicht wir“ und „Vincent will Meer“ sind drei weitere Filme nominiert: Philipp Stölzls poppiges Biopic „Goethe!“, Yasemin Samderelis Einwanderer-Komödie „Almanya – Willkommen in Deutschland“ und Sebastian Groblers Fußballfilm „Der ganz große Traum“.

Für die Stars der Filmbranche ist die von Barbara Schöneberger moderierte Gala der jährliche große Branchentreff. Erwartet werden Schauspieler wie Sky Dumont, Hannelore Elsner, Iris Berben, Katja Riemann, Henry Hübchen, Sebastian Koch und Hannah Herzsprung. Auf der Gästeliste stehen außerdem die Regisseure Volker Schlöndorff, Wim Wenders und Dani Levy.

Der Deutsche Filmpreis ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Über die Gewinner entscheiden die 1200 Mitglieder der Deutschen Filmakademie. Die Preisverleihung wird am selben Abend zeitversetzt ab 22.15 Uhr vom ZDF ausgestrahlt.

Der Filmpreis wird in 16 Kategorien vergeben. Tom Tykwers „Drei“ geht nicht nur in der Kategorie bester Film ins Rennen. Hauptdarstellerin Sophie Rois konkurriert um die Goldene Lola als beste Schauspielerin. Weitere Nominierungen gab es für Regie, Schnitt, Tongestaltung und Filmmusik von „Drei“.

Anwärterin auf den Preis als beste Schauspielerin ist neben Rois auch Lena Lauzemis für ihre Rolle als Gudrun Ensslin in „Wer wenn nicht wir“. Nominiert ist auch Bernadette Heerwagen für ihre Leistung in „Die kommenden Tage“. In der Kategorie beste männliche Hauptrolle wurde Lauzemis‘ Filmpartner August Diehl für seine Rolle als Bernward Vesper in „Wer wenn nicht wir“ ausgewählt. Preischancen haben aber ebenfalls Florian David Fitz für „Vincent will Meer“ und Alexander Fehling als „Goethe!“.

Ein Gewinner steht schon fest: Der 80-jährige Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase („Sommer vorm Balkon“) wird mit dem Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.Alle Nominierungen des 61. Deutschen Filmpreises im Überblick:
[ar/dpa]

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