Amazon dreht Doku über „Luden“ der Reeperbahn

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Das Amüsierviertel in Hamburg
Bild: Jürgen Fälchle via stock.adobe.com
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Das Rotlichtmilieu auf der Hamburger Reeperbahn der 1970er Jahre soll im Mittelpunkt einer neuen Amazon-Serie stehen. Die Streamingplattform kündigte das Projekt mit dem Titel „Luden“ am Dienstag für das Jahr 2022 an. Lude ist ein norddeutsches Wort für Zuhälter. 

„Mit „Luden“ lassen wir die Hamburger Reeperbahn der 70er und 80er Jahre mit all ihren schillernden Persönlichkeiten wieder aufleben“, sagte Philip Pratt, der bei Amazon Studios für deutsche Serien zuständig ist. Es gehe um Aufstieg und Fall eines Zuhälter-Kartells. 

Produzent Rafael Parente, der das Projekt für Amazon umsetzt, verbrachte vor dem Dreh viele Wochen auf St. Pauli und sprach mit Zeitzeugen und Szenekennern auch aus der Polizei: „Das ist zunächst eine Mafia-Geschichte, aber sie ist auch ur-deutsch, und sie hat sich fast genau so zugetragen.“ Viele Schauplätze wie das einst größte Bordell Deutschlands seien heute verschwunden, sagte Parente. Daher werde die Reeperbahn als Kulisse aufgebaut.

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