ARD-Hörspieltage widmen sich dem Thema Serien 

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ARD-Hörspieltage
© SWR/Bruno Valentim,
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Nazis, Bibel, Sex-Apps: Die Themenauswahl bei den ARD-Hörspieltagen ist breit. Welcher der zwölf Kandidaten den „Deutschen Hörspielpreis“ bekommt, entscheidet sich am kommenden Samstag. Die Verleihung ist aber nicht der einzige Programmpunkt des Festivals.

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Zwölf Hörspiele der ARD, des Deutschlandradios, von ORF und SRF konkurrieren bei den ARD-Hörspieltagen am kommenden Wochenende um den „Deutschen Hörspielpreis der ARD“. Das Themenspektrum reicht von einem Deportationszug im Zweiten Weltkrieg über die Bibel-Übersetzung Martin Luthers vor 500 Jahren bis zu Abgründen und Möglichkeiten der Partnersuche im digitalen Zeitalter.

Eine Jury unter Vorsitz der Schriftstellerin und Journalistin Jenni Zylka entscheidet über die Preisvergabe. Die ist für Samstagabend (20.00 Uhr) im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) geplant. Die Wettbewerbsstücke sind in der ARD-Audiothek abrufbar. Eine Übersicht gibt es unter www.hoerspieltage.ARD.de im Internet.

Das Festival für das deutschsprachige Hörspiel startet schon am Freitag im ZKM und der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe unter anderem mit dem Live-Hörspiel „Android Ergo Sum“ von und mit dem Künstlerkollektiv Dlé. Es wird im Netz übertragen. Am Samstag geht es bei verschiedenen Veranstaltungen um das Thema Serien. Sonntag wird das Kinder-Live-Hörspiel „Seeräuber-Moses“ von Kirsten Boie gezeigt.

Im vergangenen Jahr hatte ein Beitrag des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) und des Deutschlandfunks (DLF) über den Prozess gegen NS-Verbrecher Adolf Eichmann den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis bekommen. Neben weiteren Ehrungen ging der Publikumspreis in Höhe von 2500 Euro an die Produktion „Ihre Geister sehen“ von Rabea Edel für DLF Kultur. In dem Hörspiel geht es um Trauma, Familiengeheimnisse und den Umgang mit Psychosen.

Bildquelle:

  • hoerspieltage: SWR/Bruno Valentim,
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