Amazon-Gründer Bezos schickt wieder Menschen für Kurztrip ins All

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Erde Weltall; © NicoElNino - stock.adobe.com
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Amazon-Gründer Jeff Bezos hat sechs weitere Menschen für einen Kurztrip ins All geschickt. Das sind die Auserwählten:

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Die Unternehmer Marty Allen, Jim Kitchen, George Nield sowie Sharon und Marc Hagle und Gary Lai, ein Manager von Bezos‘ Raumfahrtfirma Blue Origin, hoben am Dienstag an Bord des Raketensystems „New Shepard“ im Westen des US-Bundesstaats Texas ab, wie auf Live-Bildern der Firma zu sehen war. Rund zehn Minuten später landete die Kapsel des weitgehend automatisierten Raketensystems mithilfe von Fallschirmen wieder. Wieviel die Unternehmer für ihre Tickets zahlten, teilte Blue Origin nicht mit.

Es war bereits der vierte bemannte All-Ausflug des Unternehmens: Beim ersten im Juli 2021 war unter anderem Amazon-Gründer Bezos selbst an Bord. Am zweiten im Oktober 2021 nahm der 90-jährige kanadische Schauspieler William Shatner teil, der mit seiner Rolle als „Captain Kirk“ in „Star Trek“ weltberühmt geworden war. Beim dritten Flug im Dezember 2021 waren unter anderem die Tochter des ersten US-Amerikaners im All, Laura Shepard Churchley, und der TV-Moderator Michael Strahan dabei.

Der vierte Flug war ursprünglich für den 23. März geplant gewesen – mit dem US-Komiker Pete Davidson als „Ehrengast“. Nach der Verschiebung sei es Davidson aber nicht mehr möglich gewesen, dabei zu sein, hatte Blue Origin mitgeteilt. Ob der Comedian nun zu einem späteren Zeitpunkt ins All fliegen könnte, teilte Blue Origin zunächst nicht mit.

Text: dpa/ Redaktion: JN

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13 Kommentare im Forum

  1. Wenn es mal massentauglich wird, sollten Prime Nutzer diese Reise günstiger bekommen. Und auch Ratenzahlung ermöglichen - so das es auch der Nutzer finanziell händeln kann. 10.000€ Rate wären doch angemessen oder ? Außerdem wäre künftig auch eine Alternative anzusetzen. "Wir schießen sie zum Mond". (noch aufzubauenden Moon City) Diese ist für Interessenten gratis, mit der Maßgabe niemals wieder zurück zu kommen. Nicht zuletzt könnten sich Todeskandidaten für den einmaligen Trip zur Sonne anmelden. Mal mitten im Rampenlicht stehen, oder "ganz heiße Sache", heißt hier das Motto.
  2. Es ist ja ein recht kurzes und teures Vergnügen: gerade mal 10 min. in der Luft. Das 'Drumherum' dauert da erheblich länger. Quasi 'eine Aufzugfahrt auf einen sehr hohen Turm'. Was mich eher fasziniert: dass man die Antriebseinheit so präzise steuern kann, dass sie ca. 7 min. nach dem Start in nur 3 km Entfernung von Startturm auf einer Kreisfläche von nur 50 m Durchmesser wieder zum Stehen kommt.
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