Wegen Diskriminierung: Schauspielerin verklagt Netflix

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@ Netflix
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Die US-Schauspielerin Mo’Nique (51) hat den Streamingdienst Netflix wegen Diskriminierung verklagt.

Netflix habe ihr vor einiger Zeit nur 500 000 Dollar für eine Comedy-Spezialsendung angeboten, anderen Stars – vor allem männlichen und nicht-afroamerikanischen – dagegen deutlich mehr, heißt es in der Klage, wie US-Medien am Freitag berichteten.

„Ich hatte eine Entscheidung vor mir: Ich konnte das akzeptieren, was ich als Diskriminierung bei der Bezahlung ansah, oder ich konnte mich dagegen wehren – für die, die vor mir kamen, und die, die nach mir kommen werden“, schrieb Mo’Nique bei Instagram. „Ich habe mich entschieden, mich zu wehren.“

Netflix wies die Vorwürfe zurück. „Inklusion, Gleichheit und Vielfalt sind uns sehr wichtig, und Vorwürfe der Diskriminierung nehmen wir ernst“, teilte das Unternehmen mit. „Wir glauben, dass unser Anfangsangebot an Mo’Nique fair war und werden uns deswegen gegen diese Klage wehren.“ Mo’Nique hatte 2010 den Oscar als beste Nebendarstellerin in dem Film „Precious – Das Leben ist kostbar“ gewonnen. (dpa)

Bildquelle:

  • Netflix2: © Netflix

11 Kommentare im Forum

  1. Sie muss die Rolle ja nicht annehmen bzw. könnte mehr verlangen, wenn sie so gut ist. Unglaublich. Es ist langsam nicht mehr zu ertragen. Ich, als Mann, fühle mich übrigens auch diskriminiert, wenn in der Sauna oder im Schwimmbad "Frauentag" ist. Wieso gibt es keinen Männertag? Viele meiner weiblichen Bekannten bekommen das gleiche Gehalt, wie die männlichen Kollegen in gleicher Position. Darunter Bankangestellte, Sozialarbeiterin, Mechatronikerin, Kellnerin, Lehrerin, Regieassistentin........ Die Statistik wird leider durch Berufe verfälscht, die überwiegend von weiblichen Personen besetzt sind, wie Bäckerei/Metzgerei-Fachangestellte, Putzfrau etc. Arbeiten in diesem Bereich auch Männer, verdienen bzw. bekommen diese auch das gleiche Gehalt. Der Friseur, der Putzmann, der Politesserisch, der Kellner....bekommt exakt das gleiche Gehalt. Das einzige, was ich noch gelten lasse ist, dass für den ein oder anderen Job Männer oder Frauen bevorzugt werden.
  2. Schauspieler haben ihren Marktwert, auch farbige. Und da sehe ich in den USA einige farbige Schauspieler die Millionäre sein dürften. Aber bitte, in den USA kann man gegen Quatsch klagen.. .
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