1 Million für Baden-Württembergs Radiosender

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Fördermittel für baden-württembergische Rundfunkveranstalter: Die Radioprogramme im Südwesten können sich auf eine willkommene Finanzspritze einstellen.

Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) stellt finanzielle Mittel in Höhe von knapp 1 Million Euro zur Unterstützung der Hörfunklandschaft in Baden-Württemberg zur Verfügung. Ein wesentlicher Teil dieser Mittel wurde vom Medienrat der LFK in dieser Woche im Rahmen eines Nachtragshaushalts für das Jahr 2020 bereitgestellt.

„Natürlich bedeutet das auch Einschnitte an anderer Stelle und wir werden nicht alle für dieses Jahr geplanten Projekte umsetzen können. Aber in Krisenzeiten müssen auch wir neu denken und klare Prioritäten setzen.“ Die Mittel werden alle aus dem Haushalt 2020 finanziert und sind eine temporäre Hilfsmaßnahme. Sie können als Zuschuss zu den technischen Infrastrukturkosten beantragt werden.

Daneben werden auch für zahlreiche Nichtkommerzielle Radioveranstalter und den Bereich des regionalen Fernsehens. Für die freien Hörfunksender wird es zeitnah insbesondere für digitale Kommunikationstechnik oder bauliche Schutzmaßnahmen weitere Fördermöglichkeiten geben. Die lokalen TV-Sender sollen von einem entsprechenden Landesgesetz profitieren, das diese Woche in zweiter Lesung im Landtag beraten. Die im Landeshaushalt vorgesehenen Mittel zur Förderung für das private Fernsehen werden danach laut LFK schnell zur Verfügung stehen.

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3 Kommentare im Forum

  1. Schön wäre gewesen, den "landesweiten" DAB-Mux zumindest um die Standorte Ravensburg und Donaueschingen zu erweitern, damit die Sender auch gehört werden können.
  2. Sehe ich auch so. Den BW Mux empfange ich gar nicht, obwohl ich in BW wohne.. Hingegen empfange ich einen Regionalmux aus Bayern sowie 2 BR-Muxe Lückenlos und Aussetzterfrei (mit einer Scheibenantenne im Auto). Es ist mit dem BW Mux einfach nur traurig.
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