30 Jahre NDR in Mecklenburg-Vorpommern

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30 Jahre NDR in MV
Bildquelle: NDR; Foto: Jens Büttner
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Mit rund 200 geladenen Gästen aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik hat der NDR am Wochenende in Schwerin „30 Jahre NDR in Mecklenburg-Vorpommern“ gefeiert. 1992 war das nordöstliche Bundesland als viertes Staatsvertragslang zum Norddeutschen Rundfunk gekommen.

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NDR Intendant Joachim Knuth: „30 Jahre NDR in MV ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Regionale Identität und überregionale Zugehörigkeit sind kein Widerspruch. Das zeigt das Beispiel des NDR – vier Länder, ein Sender. Mecklenburg-Vorpommern hat den NDR insgesamt bereichert.

Mit Bezug auf die aktuelle Kritik am NDR machte Knuth deutlich, dass der NDR sich mitten in den Aufbereitungsprozessen befände. Der offene und ehrliche Umgang mit den erhobenen Vorwürfen, sei „ein starker Beweis für eine funktionierende innere Rundfunkfreiheit – wir schonen uns nicht“, so Knuth.

Gastrednerin des Abends war die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig. Sie unterstrich in ihrer Rede die regionale Verankerung des NDR und die Bedeutung der Meinungsvielfalt. Der Alltag der Menschen spiegele sich in der Berichterstattung des NDR. „Die Aufgabe der Medien ist es, die Vielfalt der Meinungen abzubilden. Bei den Bürgern darf nicht der Eindruckt entstehen, ihre Sichtweise würde nicht mehr vorkommen.“ Dem NDR habe eine große Akzeptanz in Mecklenburg-Vorpommern, Radio, Fernsehen und Online-Angebote seien erfolgreich. Dies gelte es fortzuführen, denn der NDR diene mit seinem Programm den Bürgerinnen und Bürgern Mecklenburg-Vorpommerns, so Schwesig.

Die übrigen norddeutschen Länderchefs gratulierten per Videobotschaft. Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg appellierte, der NDR möge sich der aktuellen Kritik konstruktiv stellen und offen sein für notwendige Veränderungen. „Der NDR steht für journalistische Kompetenz und starke regionale Berichterstattung. Sie haben damit direkt einen Platz im Herzen der Menschen“, so Fegebank.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sagte, der NDR mache „einen richtig guten Job mit großer Professionalität und Herzblut“ und unterstrich: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein unglaublich wichtiger Pfeiler in der Demokratie.“

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sagte: „Der NDR ist eine starke Vier-Länder-Anstalt und er verfügt über ein hohes Ansehen in der Bevölkerung, insbesondere auch in Mecklenburg-Vorpommern.“ Das sei das Ergebnis harter Arbeit. So setze der NDR ein positives Beispiel innerdeutscher Zusammenarbeit.

Zu den Gästen zählten unter anderen Birgit Hesse, Präsidentin des Landtages in Mecklenburg-Vorpommern, aus Mecklenburg-Vorpommern die Kulturministerin Bettina Martin, Bildungsministerin Simone Oldenburg und der ehemalige Ministerpräsident Bernd Seite. Darüber hinaus waren Bundestags- und Landtagsabgeordnete, Vertreterinnen und Vertreter der Parteien SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und AfD sowie zahlreicher norddeutscher Verbände im NDR Funkhaus zu Gast. Die Mitglieder des NDR Rundfunk- und Verwaltungsrates, der ehemalige Intendant Lutz Marmor, der Gründungsdirektor des Landesfunkhauses Mecklenburg-Vorpommern Gerd Schneider und seine Nachfolgerin Elke Haferburg nahmen ebenfalls an dem Empfang teil.

Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr „30 Jahre NDR in MV“ ist das Funkhausfest in Schwerin am kommenden Sonnabend, 25. September, zu dem alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind. Sie können hinter Kulissen gucken. Viele NDR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie bekannte NDR Gesichtern wie Heinz Galling, Peter Rasch, Steffen Schneider, Ingo Zamperoni und Heike Götz stehen für Gespräche bereit.

Quell: NDR 16.9.2022/LL

Bildquelle:

  • df-30-Jahre-NDR-MV: NDR
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