Abgeblasen: Hulu-Verkauf findet nicht statt

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die Aufregung war umsonst: Nachdem der Poker um das VoD-Portal Hulu immer undurchsichtiger wurde, kam es nun zu einer überraschenden Wendung. Die Eigentümer haben den Milliarden-Deal platzen lassen – Hulu wird nicht verkauft.

Der Verkauf von Hulu stand kurz vor dem Abschluss – und ist nun doch noch geplatzt. Das amerikanische VoD-Portal soll nach all der Aufregung um das Wettbieten der prominenten Interessenten doch nicht verkauft werden. Das teilten die Eigentümer 21st Century Fox, NBC Universal und Walt Disney am Wochenende mit. Anstatt zu verkaufen wollen die drei Medienkonzerne gemeinsam 750 Millionen US-Dollar (etwa 574 Millionen Euro) investieren, um das Wachstum von Hulu zu beschleunigen.

Man habe gute Gespräche mit Interessenten geführt, sei jedoch aufgrund des großen Potentials, das in Hulu gesehen wird, doch lieber selbst Eigentümer des Unternehmens, so Chase Cary, CEO von Fox. Der Verkauf, der mit der Abgabe der finalen Angebote aller Interessenten kurz vor dem Showdown stand, hätte den Eigentümern Schätzungen zufolge über eine Milliarde Dollar bringen können.
 
Angestrengt wurde der Verkauf ursprünglich, weil sich 21st Century Fox und Walt Disney nicht auf einen gemeinsamen Kurs für die Plattform einigen konnten. Wie die Entscheidung zu neuen Investitionen zeigt, scheint man sich mittlerweile aber einig zu sein. [hjv]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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