Aktiensturz bei Apple: Microsoft setzt zum Überholmanöver an

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Nachdem die Talfahrt des Tech-Giganten Apple sich stetig fortsetzt, schickt Erzrivale Microsoft sich an, nach langer Zeit wieder die Pole Position an der Wall Street zu erreichen.

Es ist für Apple nicht das erste Mal: Bereits nach der Vorstellung des iPhone 5 hagelte es Kritik – dem damaligen Trend entgegen hatte man ein Smartphone mit auffällig schlankem Display veröffentlicht. Die Aktienmärkte reagierten umgehend – und das Wertpapier des Tech-Imperiums aus Cupertino stürzte bedrohlich ab. Das war 2012.

Nun wiederholt sich das Drama, nachdem Apple nach einigen erfolgreichen Jahrgängen mit dem iPhone XR im Innovations-Wettlauf enttäuschte. Die Nachfrage nach dem jüngsten, gewohnt hochpreisigen, Smartphone ist derart niedrig, dass im Produktionssektor bei den chinesischen Zulieferern bereits massenhaft Stellen gestrichen werden. Bei Apple schickt man sich sogar an, in ungewöhnlich drastischer Manier den Preis des aktuellsten Modells zu senken, noch bevor der Nachfolger in den Startlöchern steht. Die Börsen reagieren entsprechend: In nur einer Woche büßte die Apple-Aktie satte 11 Prozent ihres Handelswertes ein.

Während in Cupertino also guter Rat teuer scheint, schickt sich der ewige Konkurrent Microsoft an, Apple das Zepter an der Wall Street zu entreißen: Mit 20 Prozent Wertsteigerung im laufenden Jahr setzt der Software-Gigant zum Überholmanöver an. Bei Apple verbleibt nach den Hiobsbotschaften und Analystenabstufungen der vergangenen Monate lediglich ein Kurszuwachs von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresende. Somit müsste das im Aufwärtstrend befindliche Microsoft lediglich 3 weitere Prozentpunkte zulegen, um den iPhone-Konzern vom Thron zu stoßen und sich die Pole Position an der Wall Street erstmals seit 2003 erneut zu sichern. [rs]

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