Amazon schränkt Auswahl in Italien und Frankreich ein

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Amazon nimmt in Italien und Frankreich in der Coronavirus-Krise keine Bestellungen mehr für einige Artikel an, die nicht für das tägliche Leben wichtig sind.

Das hänge auch damit zusammen, dass die Mitarbeiter in den Verteilzentren mehr Abstand voneinander hielten, um die Ansteckungsgefahr zu verringern, erklärte ein Sprecher des Online-Händlers am Sonntag. „Wir müssen unsere vorhandene Kapazität auf Artikel von höchster Priorität fokussieren.“

Deswegen könnten auf den französischen und italienischen Websites von Amazon vorläufig „einige Artikel mit geringerer Priorität“ nicht mehr bestellt werden. Bei Händlern, die ihre Waren über die Amazon-Plattform verkaufen, aber den Versand in Eigenregie übernehmen, gelte die Einschränkung nicht.

Amazon hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, in seinen Logistikzentren die Bestände von medizinischen Artikeln und Waren des täglichen Bedarfs mit Vorrang aufzustocken, während Lieferungen anderer Produktkategorien länger vor den Toren warten könnten.

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4 Kommentare im Forum

  1. Da es die Waren des täglichen Bedarfs auch weiterhin in den Läden vor Ort gibt, wäre es eigentlich sinnvoller die Onlinehändler würden sich auf die anderen Artikel konzentrieren.
  2. Es gibt auch Leute, die aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Arbeitsüberlastung nicht mehr vor Ort einkaufen können oder wollen.
  3. Das dürften aber relativ wenige Leute sein, und dafür gibt es dann ja Nachbarschaftshilfe. Denn viele Sachen das täglichen Bedarfs lassen sich ja eh nicht online bestellen.
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