AOL bereitet Triple Play für Großbritannien vor

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Konzern AOL investiert in den Aufbau von „Local Loop Unbundling“ (LLU), die Voraussetzung für den Telefon-, Internet- und Fernsehzugang aus einer Hand.

Mit dem Aufbrechen der britischen lokalen Telefoninfrastruktur öffnet AOL die Möglichkeiten für mehr Konkurrenz und Innovation auf dem digitalen Markt.

LLU macht es Telekom- und Internetunternehmen möglich, andere Anbieter als British Telecom für Dienste über die Telefonleitung zu nutzen. AOL kann demnach Triple Play-Dienste, wie Video-on-Demand oder Breitband-TV, direkt zu seinen Kunden liefern.
 
Das Projekt soll in der ersten Hälfte von 2006 starten – Kostenpunkt rund 50 Millionen Pfund – und vorerst bis zu 300 Knotenpunkte auf den Britischen Inseln erreichen, was ca. 20 Prozent der britischen Haushalte entspricht. Sollte sich das Vorhaben als erfolgreich erweisen, plant AOL die Erhöhung der Knotenpunkte auf 1 000. Das würde das Unternehmen weitere 70 Millionen Pfund kosten, jedoch die Chance eröffnen, mehr als die Hälfte aller britischen Haushalte mit dem Angebot zu erreichen. Diese Investionen von AOL werden von der Muttergesellschaft AOLs, Time Warner, unterstützt.
 
AOLs Schachzug, in die Telekom-Infrastruktur Großbritanniens zu investieren, resultiert aus der Forderung der Medienbehörde Ofcom, dass British Telecom sein lokale Telefonnetzwerk auch Wettbewerbern zugänglich machen muss. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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