ARD-Intendanten beschließen Sparpläne und Leitlinien

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die ARD muss auch in Zukunft Geld sparen. So sollen Bereiche neu geordnet oder Kompetenzen gebündelt weden. Das entschied die Intendantentagung in Berlin.

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Die ARD wird mittelfristig die drei Gruppenstudios einzelner Landesrundfunkanstalten in London und Paris in ARD-Studios umwandeln, so dass dort dann alle Korrespondenten unter einem Dach sitzen und arbeiten werden. Die Korrespondentenzahl soll je Standort von jetzt vier auf künftig drei reduziert werden. Darüber hinaus soll der ARD-Korrespondentenplatz Los Angeles aufgrund der steigenden Bedeutung Kaliforniens mit Blick auf Wirtschaft, Forschung und Technik sowie Politik und Lifestyle um einen zweiten Korrespondenten verstärkt werden. Das haben die Intendantinnen und Intendanten am Mittwoch auf ihrer Tagung in Berlin beschlossen.
 
Bereits im Juni war entschieden worden, die Studios in Neu Delhi (NDR) und Istanbul (SWR) ab 2011 dauerhaft mit jeweils einem zweiten festen Korrespondentenplatz zu verstärken. Die Berichtsgebiete der ARD-Hörfunkstudios Kairo (SWR) und Amman (WDR) sollen unter der gemeinsamen Federführung von SWR und WDR in Kairo zusammengelegt werden. Drei Korrespondenten werden künftig die Berichterstattung aus dem ARD-Hörfunkstudio Kairo gewährleisten – bisher waren vier Korrespondenten in Kairo und Amman beschäftigt. Das bisherige ARD-Hörfunkstudio in Straßburg (SWR) wird nicht wiederbesetzt und das schweizerische ARD-Hörfunkstudio wird von Genf an den Finanzplatz Zürich in die deutschsprachige Schweiz umziehen. Das Korrespondentennetz des ARD-Hörfunks und des Deutschlandradios umfasst 38 Korrespondenten an 29 Standorten.

Die ARD wird mittelfristig die drei Gruppenstudios einzelner Landesrundfunkanstalten in London und Paris in ARD-Studios umwandeln, so dass dort dann alle Korrespondenten unter einem Dach sitzen und arbeiten werden. Die Korrespondentenzahl soll je Standort von jetzt vier auf künftig drei reduziert werden. Darüber hinaus soll der ARD-Korrespondentenplatz Los Angeles aufgrund der steigenden Bedeutung Kaliforniens mit Blick auf Wirtschaft, Forschung und Technik sowie Politik und Lifestyle um einen zweiten Korrespondenten verstärkt werden. Das haben die Intendantinnen und Intendanten am Mittwoch auf ihrer Tagung in Berlin beschlossen.
 
Bereits im Juni war entschieden worden, die Studios in Neu Delhi (NDR) und Istanbul (SWR) ab 2011 dauerhaft mit jeweils einem zweiten festen Korrespondentenplatz zu verstärken. Die Berichtsgebiete der ARD-Hörfunkstudios Kairo (SWR) und Amman (WDR) sollen unter der gemeinsamen Federführung von SWR und WDR in Kairo zusammengelegt werden. Drei Korrespondenten werden künftig die Berichterstattung aus dem ARD-Hörfunkstudio Kairo gewährleisten – bisher waren vier Korrespondenten in Kairo und Amman beschäftigt. Das bisherige ARD-Hörfunkstudio in Straßburg (SWR) wird nicht wiederbesetzt und das schweizerische ARD-Hörfunkstudio wird von Genf an den Finanzplatz Zürich in die deutschsprachige Schweiz umziehen. Das Korrespondentennetz des ARD-Hörfunks und des Deutschlandradios umfasst 38 Korrespondenten an 29 Standorten.

Außerdem verabschiedete die ARD-Hauptversammlung Leitlinien für das ARD-Gemeinschaftsprogramm Das Erste sowie die Telemedien. Volker Herres, Programmdirektor des Ersten sagte: „Die neuen Leitlinien für Das Erste sind ausführlicher und differenzierter als je zuvor. Diese Leitlinien machen aber vor allem eines deutlich: Qualität ist der Maßstab des Programms, an dem wir beurteilt werden wollen und an dem wir uns selbst messen.“ Auch zum originären Auftrag in den neuen Medien wurden laut der ARD die Aufgaben präzisiert.
 
Des weiteren wurde die Fernsehberichterstattung auf den Themenfeldern „Recht“ und „Europa“ wird unter SWR und WDR neu geregelt. Beide Landesrundfunkanstalten einigten sich darauf, die Kompetenzen für die Gerichtsberichterstattung bei der Abteilung Recht und Justiz beim SWR in Karlsruhe zu bündeln. Diese übernimmt künftig zusätzlich zur Berichterstattung über den Bundesgerichtshof, das Bundesverfassungsgericht und die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe auch die Berichterstattung über den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg sowie in weiten Teilen über den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg.
 
Der SWR löst sein ARD-Fernsehstudio in Straßburg auf. Die Zuständigkeit für Europaparlament und Europarat übernimmt der WDR mit seinem Studio in Brüssel. Außerdem wird der „ARD Ratgeber Recht“ in Zukunft ausschließlich vom SWR produziert; der WDR zieht sich aus der Herstellung dieser Sendung zurück. [mw]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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