BBC Worldwide stellt sich neu auf – Jana Bennett geht

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die kommerzielle BBC-Tochter Worldwide strukturiert sich neu. Demnach wird das Unternehmen nicht mehr in fünf Spartenbereichen agieren, sondern in sieben Regionen eingeteilt. Im Zuge der Veränderungen nimmt auch das für den iPlayer und 33 Sender verantwortliche Vorstandsmitglied Jana Bennett ihren Hut.

Ab dem 1. Oktober wird BBC Worldwide in die geografischen Regionen Nordamerika, Großbritannien, Australien/Neuseeland, Westeuropa, Lateinamerika und Mittel- und Osteuropa mit den Mittleren Osten und Afrika (CEEMEA) eingeteilt, teilte das Unternehmen aktuell mit. Die bisherige Struktur mit fünf globalen Sparten werde abgeschafft. Mit der Neuorganistation will sich die BBC-Tochter verstärkt auf internationale Märkte konzentrieren und weltweit neues Wachstumspotenzial erschließen und nutzen.
 
Zudem soll die Beziehung zum Mutterunternehmen BBC eng gehalten werden. Dafür kommen mit den neuen Bereichen Verkauf, Marken und Inhalte drei Positionen hinzu. Für die Verwaltung der digitalen Angebote, welche unter anderem den BBC iPlayer sowie Inhalte des Internetportals der BBC einschließen, wurde die Consumer Digital Group sowie die Position des Chief Digital Officer ins Leben gerufen. Alle vier Bereichsleiter unterstehen dem Geschäftsführer von BBC Worldwide, John Smith.

Zudem werden die sieben Regionen von vier Präsidenten geführt, welche ebenfalls Smith unterstehen. Dafür werden die Bereiche Aisen, Lateinamerika und CEEMEA zur sogenannten Hight Growth Markets Group zusammengefasst, welche die Märkte mit den größten Wachstumschancen verkörpern soll. Vor allem die jüngsten Erfolge in den USA und Australien/Neuseeland hätten zur Umstrukturierung von BBC Worldwide geführt. In diesen Märkten konnte das Unternehmen mit seiner lokalen Fokussierung nach eigenen Aussagen seine Verkäufe um 21 beziehungsweise 29 Prozent steigern.
 
Gleichzeitig gab BBC Worldwide bekannt, dass Jana Bennett, bisher President of Worldwide Networks und des Global BBC iPlayer, das Unternehmen im Herbst  verlässt. Sie war maßgeblich am Erfolg des Video-on-Demand-Angebotes iPlayer beteiligt, trieb dessen internationale Markeinführung voran und sorgte so für eine Stärkung des digitalen Bereichs der BBC. Zudem ist sie für die von BBC Worldwide betriebenen 33 TV-Sender verantwortlch, welche in 100 Staaten verbreitet werden. [rh]

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