Briten schaffen lieber den Fernseher ab, als Gebühren zu zahlen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Immer mehr Nutzer verzichten in Großbritannien darauf, Rundfunkgebühren zu zahlen und stecken ihr Geld stattdessen in Streamingdienste. Das kostet den BBC ganze 860.000 Gebührenzahler. Steht das Modell gebührenfinanziertes Fernsehen vor dem Aus?

Wer in Großbritannien keinen Fernseher hat, der braucht auch keine Rundfunkgebühren zu zahlen. Von dieser Regelung scheinen immer mehr Konsumenten Gebrauch zu machen. Wie der „Spiegel“ berichtet, leidet vor allem die BBC darunter.

Laut der „Times“ verliert die wohl bekannteste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt des Vereinigten Königreichs 860.000 Gebührenzahler. So viele haben innerhalb eines Jahres ihre TV-Lizenzen storniert. Zum ersten Mal seit fünf Jahren sei damit die Zahl der Stornierungen angestiegen.
 
Die Kosten für eine TV-Lizenz in Großbritannien lagen zuletzt bei 150,50 Pfund pro Jahr (circa 170 Euro). Der Grund für die hohe Fluktuation sind nicht zu letzt Streamingdienste wie Netflix oder Prime Video, auf die User zunehmend ausweichen. Die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ nennt das Phänomen den „Netflix“-Effekt. [PMa/rs]

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34 Kommentare im Forum

  1. Das britische Gebührensystem ist allerdings auch etwas grotesk, da es keine wirkliche Kontrolle gibt. Es reicht zu sagen (!), dass man keine BBC guckt – dann darf man sich freilich nicht erwischen lassen, denn das ist eine Straftat.
  2. Naja in Deutschland erwischt man auch nur einen Bruchteil. Weil um wirklich Nachforschen zu können fehlt teilweise das Personal.
  3. Oder in Österreich ist es doch so das du dir einen dicken Flat an die Wand hängst der aber über kein tv Teil hat. Schon ist man GIS befreit. Fernsehen läuft dann halt übers Internet
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