BSkyB: Murdoch will keine Mehrheit erzwingen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die Anteilsverhältnisse an BSkyB werden vorerst nicht durch die News Corp. ausgebaut. Firmenchef James Murdoch zufolge will man derzeit keinen neuen Übernahmeversuch starten. Stattdessen setze man andere Schwerpunkte im Pay-TV-Geschäft.

James Murdoch plant nach eigenen Aussagen nicht, die Mehrheit an BSkyB zu übernehmen. Sein Unternehmen 21st Century Fox will vorerst beim Anteil von fast 40 Prozent am britischen Pay-TV-Anbieter bleiben. „Wir haben derzeit nicht die Absicht, für den Rest von BSkyB ein Angebot abzugeben“, sagte Murdoch auf der Fachkonferenz Fortune Brainstorm Tech. Auch für die nahe Zukunft sei kein neues Gebot geplant.

Obwohl Murdoch zugab, mit den Anteilsverhältnissen von BSkyB und auch Sky Deutschland nicht wirklich zufrieden zu sein, wolle er sich vorerst stärker auf andere Aspekte konzentrieren. Anstatt die Anteile weiter zu erhöhen, stehe aktuell vor allem der Ausbau des europäischen Pay-TV-Geschäfts im Fokus. James Murdoch ist Europachef der News Corp. und sitzt seit April auch im Aufsichtsrat von Sky Deutschland. [hjv]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: BSkyB: Murdoch will keine Mehrheit erzwingen "...vorerst stärker auf andere Aspekte konzentrieren." Das heißt er will, will es aber noch nicht öffentlich kommunizieren.
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