Bundesligarechte: Arena im Medienwächter-Visier

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Hamburg – Medienwächter meinen, dass die Rechtevergabe an Arena und damit an die Betreiber von TV-Kabelnetzen nicht unproblematisch ist.

Der neue Inhaber der TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga muss mit medienrechtlichen Hürden rechnen, berichtet der Stern.

„Generell ist es bedenklich, wenn ein Kabelnetzbetreiber gleichzeitig wichtige Programminhalte beherrscht“, sagt der Direktor der Berliner Medienanstalt, Hans Hege, im Magazin. Das Problem: Ein Netzbetreiber könnte fremde Programmanbieter bei der Einspeisung ins Kabel benachteiligen. „Es wird Vorkehrungen gegen Missbrauch geben müssen“, so Hege weiter. Wie Auflagen aussehen könnten, lässt der Medienexperte offen.
 
Um die Bundesliga ausstrahlen zu dürfen, benötigt Arena eine Sendelizenz von den Medienanstalten. Die Landesmedienanstalten sind in erster Linie für die Zulassung von privatem Rundfunk sowie dieProgrammaufsicht zuständig und überwachen beispielsweise die Einhaltung der Bestimmungen zum Jugendschutz und der Werberegelungen. Auch die Deutsche Telekom benötigt eine Lizenz der Medienanstalten für die Übertragung der Bundesliga-Spiele, betonte Hege gegenüber dem Magazin. Der Konzern will die Spiele von der kommenden Saison an live im Internet zeigen. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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