Digitalisierungsbericht: DVB-T ohne Private unpopulär

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Nach dem Digitalisierungsbericht 2006 der Gemeinsamen Stelle Digitaler Zugang (GSDZ) der Landesmedienanstalten zeigt DVB-T dort, wo die Privaten nicht zu empfangen sind, nur geringe Akzeptanz.

In den Regionen mit rein öffentlich-rechtlicher Versorgung schauen weniger als fünf Prozent über die digitale Antenne fern. Dennoch ergibt sich für DVB-T insgesamt ein positives Bild.

Der terrestrische Versorgungsweg hat im Vergleich zu Satellit (47 Prozent) und Kabel (15 Prozent) mit 57 Prozent die höchste Digitalisierungsquote, die angesichts der flächendeckenden Einführung von DVB-T bis Ende 2008 auf 100 Prozent steigen wird.
 
Außerdem hat sich DVB-T in den Ballungsräumen, in denen auch RTL, ProSieben und Co. via Antenne senden, zu einer ernst zu nehmenden Konkurrenz für das Kabel entwickelt. Dort liegt der durchschnittliche Anteil der Terrestrik bei 12,8 Prozent der Haushalte. Die Bundeshauptstadt Berlin ist auch DVB-T-Hauptstadt: An Spree und Havel empfangen stolze 19,4 Prozent der Zuschauer ihr TV-Programm via Antenne. [lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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