„Dune“ kommt hier bereits einen Monat vor US-Start ins Kino

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© Warner Bros. Entertainment
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Der sündhaft teure SciFi-Blockbuster „Dune“ ist neben dem neuen Bond wohl der wichtigste Kinostart 2021 – und wurde ebenso mehrfach verschoben. Eines ist jetzt wohl sicher: „Dune“ kommt doch früher auf die Leinwand als so mancher glaubt.

Eigentlich sollten sowohl die Neuverfilmung von Frank Herberts Science Fiction-Meisterwerk „Dune“ als auch Daniel Craigs letztes Bond-Abenteuer „Keine Zeit zu Sterben“ bereits im vergangenen Jahr auf den Leinwänden in aller Welt Premiere feiern – doch dann kam Corona. Die Kinos blieben weitestgehend geschlossen und nach dem faden Einspielergebnis des einzig großen Kinostarts von 2020, Christopher Nolans Zeitreise-Thriller „Tenet“, wollte kein großes Studio seine Top-Ware mehr verheizen. So gingen dann die Monate ins Land – und sowohl „Dune“ als auch der neue Bond wurden bis in den Herbst 2021 verschoben.

„Dune“ startet in Deutschland früher

Während Disney und andere große Entertainment-Fabriken große Leinwand-Releases parallel zum Kinostart auch ins Streaming brachten oder mancherorts sogar exklusiv im Stream Premiere feiern ließen, blieb für „Dune“ und „Keine Zeit zu Sterben“ klar: Die handwerklich extrem hochwertigen und prominent besetzten Blockbuster werden ganz traditionell in den Lichtspielhäusern anlaufen.

Dabei war für Denis Villeneuves Weltraum-Abenteuer lange der 22. Oktober als Starttermin im Gespräch – ein Termin, der nach wie vor Gültigkeit hat. Allerdings für die Vereinigten Staaten – nicht für Deutschland. Hier soll die Geschichte des futuristischen Prinzen Paul Atreides und dem Kampf um die übermächtige Droge Spice auf dem Wüstenplaneten Arrakis schon mehr als einen Monat früher starten als in den USA: Bereits am 16. September feiert die bombastische Romanverfilmung in den deutschen Kinos Premiere. Neben Timothy Chalamet in der Hauptrolle treten in „Dune“ Hollywood-Stars wie Javier Bardem, Jason Momoa, Stellan Skarsgard, Charlotte Rampling, Josh Brolin und Dave Bautista auf.

Was sagt David Lynch zum neuen „Dune“-Film?

Für den exzentrisch-surrealistischen Regisseur David Lynch („Twin Peaks“, „Blue Velvet“) war seine eigene „Dune“-Verfilmung 1984 ein Fiasko: Der eigenwillige Autorenfilmer überwarf sich mit der mächtigen De Laurentiis-Produzentenfamilie und hatte auf die finale Leinwandfassung mit seinem Leib- und Magenschauspieler Kyle McLachlan keinen Einfluss mehr. Dementsprechend unausgegoren war das Resultat – sicher kultig, aber alles andere als rund.

Sting als Bösewicht Feyd-Rautha im tödlichen Duell gegen Paul Atreides (Kyle McLachlan)
Rockstar Sting als Bösewicht Feyd-Rautha im tödlichen Duell gegen Paul Atreides (Kyle McLachlan). Bild: Arte/© Universal Pictures.

David Lynch liegt die mittlerweile fast 40 Jahre in der Vergangenheit liegende Bauchlandung mit „Dune“ immer noch schwer im Magen. So äußerte er sich zumindest dem Branchenmagazin „Hollywood Reporter“ gegenüber: Lynch gibt dort klar zu Protokoll, dass er Denis Villeneuves Verfilmung nicht anzusehen gedenkt.

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Bildquelle:

  • Dune – Der Wüstenplanet: Arte via https://www.arte.tv/sites/presse/programm/2020-08-09/031665-000-A/
  • Dune: Warner Bros. Entertainment/ Chiabella James

3 Kommentare im Forum

  1. Hatte ein wenig gehofft, dass der Film auch zeitgleich bei Sky Cinema zu sehen sein wird, aber da die Kinos ja wieder offen haben, wird dieser Service wie bei Justice League oder Wonder Woman wohl bis auf weiteres so schnell nicht wiederholt.
  2. Hmm... wüsste jetzt nicht das "Justice Leauge" noch ein zweites mal ins Kino gekommen ist ? Und Wonder Woman 2 ist, in Deutschland, nicht Zeitgleich zum Kino bei Sky gekommen sondern sogar noch davor. Zeitgleich mit dem Start auf HBO Max war das eher.
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