EM.TV in den roten Zahlen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Unterföhring – Der EM.TV-Konzern konnte in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2006 den Umsatz um 18 Prozent auf 60,1 Mio. Euro steigern, allerdings muss das Unternehmen ein negatives Ergebnis nach Steuern von 0,5 Mio. Euro verzeichnen.

Die negative Entwicklung resultiere aus der vollkommenen Abschreibung der Minderheitsbeteiligung an dem TV-Auktionskanal Mega-Vision, heißt es in der Presseaussendung von EM.TV.

Der Umsatzanstieg sei laut EM.TV überwiegend auf die Akquisitionen der letzten Zeit zurückzuführen. Einerseits wurde die Ende 2005 erworbene Creation Club (CC) einbezogen, andererseits wurde das seit 11. Januar 2006 zu 100 Prozent erworbene Produktionsunternehmen Yoram Gross-EM.TV voll konsolidiert. Auf das Segment Sport entfielen 77 Prozent des Umsatzes und die restlichen 23 Prozent auf den Bereich Unterhaltung. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) gab um 6,4 Prozent auf 7,3 Mio. Euro nach, das Ebit erreichte nach 4,1 Mio. Euro im Vorjahr nur noch 3,0 Mio. Euro.
 
Der Konzern sieht das Gesamtjahr 2006 dennoch optimistisch. Das Unternehmen will einen Umsatz von rund 250 Millionen Euro und somit eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um rund 19 Prozent erzielen. Das Ebit soll zwischen acht und zehn Millionen Euro liegen, was einem Zuwachs von 40 Prozent entsprechen würde. In dem sich wandelnden Umfeld für Sportberichterstattung in Deutschland sei EM.TV sehr gut positioniert. Im Segment Unterhaltung haben die Herstellung neuer Produktionen sowie die Erschließung derangelsächsischen Märkte weiterhin Priorität., meint der Konzern. [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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