Europäisches Parlament erkennt die besondere Rolle des Rundfunks an

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Brüssel, Belgien – Das Europäische Parlament hat heute in erster Lesung über die Reform des EU-Rechtrahmens für elektronische Kommunikationsnetze und -dienste, das so genannte TK-Paket, abgestimmt.

Es folgt in seinem Votum den bereits im Juli verabschiedeten Berichten der federführenden Ausschüsse. Insbesondere die vom Kulturausschuss angeregte und von der Berichterstatterin und ehemaligen französischen Kulturministerin Catherine Trautmann ausgehandelte Textfassung zum künftigen Frequenzmanagement berücksichtigt nun auch die Interessen der Rundfunksender an einer Anerkennung ihrer Bedeutung für die Meinungsvielfalt und schafft damit die Grundlage für ihre weitere Entwicklung in der digitalen Welt.

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) begrüßt zudem, dass das Parlament sich für die Beibehaltung der Must-Carry-Vorgaben, die es den Mitgliedstaaten ermöglichen, für den Rundfunk Übertragungskapazitäten zu reservieren, ausgesprochen hat.
 
Dr. Tobias Schmid, VPRT-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachbereichsvorstandes Fernsehen und Multimedia im VPRT: „Wir danken dem Parlament und besonders den engagierten Medienpolitikerinnen und-politikern, dass sie den Kommissionstext trotz des enormen Zeitdrucks mit Augenmaß so weiterentwickelt haben, dass neben anderen Interessen auch die des Rundfunks hinreichend berücksichtigt werden.“
 
Die endgültige Verabschiedung des TK-Paketes soll am 27. November durch den Rat in Paris als gemeinsamer Standpunkt erfolgen. [cg]

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