Fernsehen bleibt wichtiger als Internet

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Düsseldorf – Nach Auffassung des Zukunftsforschers Prof. Dr. Horst Opaschowski vom Hamburger BAT Freizeit-Forschungsinstitut bleibt das Fernsehen das wichtigste Leitmedium im Alltagsverhalten der Menschen.

Opaschowski: „Die Medientechnologien ändern sich schneller als die Mediengewohnheiten der Menschen. Auch in Zukunft fährt die Masse der Konsumenten ‚voll auf das TV-Programm ab‘. Und die Prognose der Medienbranche ‚Web frisst Fernsehen‘ erfüllt sich nicht“, sagte Opaschowski auf dem Wirtschaftsforum „Prominente hautnah“ in Düsseldorf. „Auch in Zukunft“, so Opaschowski weiter“, werden die meisten Bürger lieber konsumieren als sich informieren. Das Internet wird das private Leben nicht revolutionieren, sondern nur ein wenig optimieren helfen.“
 
Wer glaubt, beispielsweise über UMTS einen Massenmarkt zu erschließen, setze auf die kommenden Insolvenzen. Bei Extragebühren für neue Dienste sperren sich die Konsumenten“, warnte der wissenschaftliche Vordenker. Bei aller Multimedialität, die zu einer Flut von neuen Informationskanälen führe, steige das Bedürfnis nach persönlichen Kontakten. Hier liegen nach Opaschowskis Auffassung die wahren Potentiale für neue Märkte. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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