Französische Medienregulierungsbehörde lockert Lizenz-Konditionen für Mobil-TV

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Paris – Die französische Medienregulierungsbehörde Conseil Supérieur de l’Audiovisuel (CSA) lockert die Lizenz-Konditionen für Mobil-TV.

Die CSA will flexibel sein, wenn es zur Durchsetzung der Konditionen für die Lizenzen von mobilem Fernsehen auf dem Land kommt, besonders was die Termine angeht, berichtet das Branchenportal „Broadband TV News“. Jedoch müssten gewisse Regeln unberührt bleiben, sagte ein Sprecher laut Portal in einem Interview mit Le Figaro.

Mobiles Fernsehen tue sich mit dem Start in Frankreich schwer, besonders wegen Unstimmigkeiten über die Verteilung der Kosten. Unklar sei dabei vor allem, um die Anbieter oder die Sender die Kosten tragen müssen. Derzeit scheint es noch keinen Termin für den Start von „la télèvision mobile personnelle“ (TMP) in Frankreich zu geben.
 
Es dürfe sich nichts daran ändern, dass TMP mit 16 Sendern starte, egal was passiere, fordert Emmanuel Gable von der CSA. Auch soll das mobile Fernsehen bereits drei Jahre vor dem Start wenigstens 30 Prozent aller Franzosen zur Verfügung stehen. Als nächste Stufe soll TMP innerhalb von sechs Jahren 60 Prozent der Bevölkerung erreichen.
 
Der Zeitplan, der die Abdeckung regelt scheint eines der Hauptziele zu sein, was den hohen Kosten für den Bau von DVB-H-Transmittern auf dem Land geschuldet ist, vermutet Broadband TV News. [ar]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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