Handy-TV: Bayern entscheidet sich für MFD

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Der Medienrat der BLM wies gestern der Mobiles Fernsehen Deutschland GmbH (MFD) die DMB-Kapazitäten für eine Programm-Plattform im Rahmen eines länderübergreifenden Versuchsprojekts zu.

Die Geschäftsführung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) wird dazu nach eigenen Angaben mit MFD einen öffentlich-rechtlichen Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren abschließen.

Damit kommt auch der bayerische Medienrat der Empfehlung der Gemeinsamen Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz der Landesmedienanstalten nach.
 
Digital-Multimedia-Broadcasting (DMB) ist ein international standardisiertes Verfahren, das die Übertragung von Fernsehen, Hörfunk und Mediendiensten auf das Handy ermöglicht.

Die MFD plant bis zu vier Fernseh- und zwei Hörfunk-Kanäle, unter anderem soll auch das ZDF-Programm auf einem Kanal angeboten werden. Das Hörfunkangebot der MFD besteht aus dem mit visuellen Elementen versehenen und bundesweit ausgerichteten Radioprogramm „BigFM2see“ und „Regiocast Digital“.
 
Der Sendestart ist zur Fußball-Weltmeisterschaft in den bayerischen WM-Städten München und Nürnberg im Juni dieses Jahres geplant. [sch]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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