Heimelektronik verzeichnet ein Plus im ersten Quartal

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Quoten Diagramme, Geldscheine, Lupe; © Sergey Nivens - stock.adobe.com
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Der Markt für Heimelektronik, dargestellt im HEMIX, Home Electronics Market Index, liegt im ersten Quartal 2022 verglichen mit dem Vorjahres-Zeitraum im Plus. Das teilte die gfu am Freitag mit.

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Mit einem Umsatz von mehr als 7,5 Milliarden Euro weist der Bereich Consumer Electronics im ersten Quartal 2022 ein Plus von 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf, wie dem gfu-Bericht zu entnehmen ist. Dabei entwickelten sich die drei CE-Segmente laut gfu sehr unterschiedlich: Die Unterhaltungselektronik verzeichnet ein Plus von 4,2 Prozent auf rund zwei Milliarden Euro Umsatz. Privat genutzte Telekommunikations-Produkte erreichten mit einem Zuwachs um 16,5 Prozent knapp 3,5 Milliarden Euro Umsatz. Die privat genutzten IT-Produkte hingegen konnten mit einem Minus von sechs Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro das große Umsatz-Wachstum der letzten Quartale nicht fortsetzen. So fasst die gfu die Zahlen zusammen.

Umsatz-Plus bei Fernsehgeräten

Für Fernsehgeräte gibt die gfu im Bereich Heimelektronik einen Umsatz von 900 Millionen Euro (+2,9 Prozent) an. Die verkaufte Stückzahl soll jedoch um 10,3 Prozent auf knapp 1,3 Millionen Geräte gesunken sein. Dem gegenüber stieg der Durchschnittspreis aller verkauften TV-Geräte um 14,7 Prozent auf 702 Euro, so die gfu. Das Home Audio Segment verzeichnete laut Branchendienst derweil einen Umsatzzuwachs von 8,6 Prozent auf 236 Millionen Euro. Dieses Wachstum stamme vor allem von den Produktgruppen Audio Home Systems und Lautsprecher-Boxen, teilt die gfu mit. Für die Produktsparte Audio-/Video-Zubehör gibt der Bericht einen Umsatzanstieg von 23,9 Prozent auf insgesamt 373 Millionen an. Einen großen Umsatzrückgang mussten hingegen die Videogames-Konsolen mit einem Minus von 30 Prozent auf 109 Millionen Euro verzeichnen, wie den Zahlen zu entnehmen ist.

Bei den Produkten der privat genutzten Telekommunikation zeigten sich dem gfu-Artikel zufolge in allen Sparten, außer bei den klassischen Telefonen, zweistellige Zuwächse. Core Wearables, also beispielsweise Fitnesstracker und Smart Watches, wuchsen im Umsatz um 18 Prozent auf 319 Mio. Euro, heißt es bei der gfu. Die Stückzahl stieg um 1,7 Prozent auf mehr als 1,6 Millionen. Dabei stieg auch der Durchschnittspreis um 16 Prozent auf 197 Euro an. Dank eines weiter auf 621 Euro (+11,8 Prozent) angestiegenen Durchschnittspreises verzeichnete die Sparte der Smartphones im ersten Quartal 2022 ein Umsatzplus von 16,9 Prozent auf mehr als 3,1 Milliarden Euro. Die verkaufte Stückzahl stieg dabei auf rund fünf Millionen Geräte (+4,5 Prozent), wie aus dem HEMIX hervorgehen soll. Den gesamten Bericht mit weiteren Zahlen, etwa zu Notebooks und Elektro-Großgeräten findet man hier.

Quelle: gfu Consumer & Home Electronics/ Redaktion: JN

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