Hertha nun mit zwei ehemaligen Sky/Premiere-Chefs

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Der ehemalige ProSieben- und Premiere-Chef Georg Kofler wird Aufsichtsrat bei Hertha BSC und gesellt sich damit zu einem seiner Nachfolger bei Sky, dem Nun-Hertha-Geschäftsführer Carsten Schmidt.

Der frühere Premiere-Chef Georg Kofler rückt als Vertreter von Millionen-Investor Lars Windhorst in den Aufsichtsrat von Hertha BSC. Das bestätigte der Geldgeber des Berliner Fußball-Bundesligisten der Deutschen Presse-Agentur. „Dr. Georg Kofler hat aktuell zugesagt, uns im Hertha-Aufsichtsrat zu vertreten. Ich freue mich sehr, dass wir damit nun komplett und sehr professionell aufgestellt sind – Georg Kofler für Medien- und Marketingfragen, Jens Lehmann für den Sport, Dr. Thomas Werlen aus Zürich für juristische Themen“, sagte Windhorst am Dienstag.

Der 63 Jahre alte Kofler leitete von 1988 bis 2000 den Fernsehsender ProSieben. Später stand der in Bruneck in Südtirol geborene Medien-Manager mehrere Jahre als Vorstandsvorsitzender des Sky-Vorgängers Premiere an der Spitze des langjährigen Pay-TV-Rechteinhabers der Fußball-Bundesliga.

Erst Chef bei ProSieben und Premiere nun Aufsichtsrat bei Hertha

Pressekonferenz Hertha BSC Berlin
Hier könnten demnächst zwei ehemalige Sky/Premiere-Chefs Platz nehmen, Hertha-CEO Carsten Schmidt und Neu-Aufsichtsrat Georg Kofler; Bild: Hertha BSC Berlin GmbH & Co. KgaA

Windhorst engagiert sich seit 2019 als Investor bei der Hertha und hat bislang 290 Millionen Euro überwiesen. Weitere 84 Millionen Euro stehen bis Saisonende noch aus. Dafür hält er 66,6 Prozent der Anteile an der GmbH & Co. KgaA und kann vier der neun Mitglieder des Aufsichtsrates benennen. Für Windhorst gehört auch noch Tarek Malak von dessen Tennor-Group zu dem Gremium. Die Vertreter seien alle „Experten, deren Rat dem Verein zugute kommen wird. Dies unterstreicht noch einmal die Ernsthaftigkeit unseres Engagements“, sagte Windhorst.

Zunächst hatte Jürgen Klinsmann eine Platz für Windhorst im Aufsichtsrat eingenommen, diesen aber nach seinem spektakulären Rücktritt als Hertha-Trainer vor einem Jahr verloren. Dafür rückte Ex-Nationaltorwart Lehmann nach, der sich zuletzt auch mehrfach zur Vereinspolitik öffentlich geäußert hat. Anfang Dezember machte Hertha BSC in dem ehemaligen Sky-Chef Carsten Schmidt einen Nachfolger Koflers beim Pay-TV-Sender zum Vorsitzenden der Geschäftsführung.

Bildquelle:

  • df-hertha-pk: Hertha BSC Berlin
  • df-olympiastadion: Sky Deutschland

16 Kommentare im Forum

  1. Geil, beim Lesen der Überschrift habe ich auf den Schorsch gehofft. Zum Glück bin ich kein Hertha-Fan.
  2. Fehlt nur noch Börnicke. Und dann wäre jenes angebracht... Schmidt macht dann Rückholer Aktionen bei gekündigten Dauerabonennten, während Börnicke und Kofler die PR über verkaufte Karten machen. Und irgend wann ein reicher Onkel aus Amerika den Laden übernimmt. Rente für alle drei gesichert. Und weg getreten.
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