Hitachi gesteht Preisabsprachen bei LCD-Displays ein

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Leipzig – Nachdem Ende 2008 mit LG Display, Sharp und Chunghwa Picture Tubes (CPT) drei der führenden LCD-Panel-Hersteller wegen Preisabsprachen verurteilt wurden, ist nun auch Hitachi für schuldig erklärt worden.

Das japanische Unternehmen habe eingeräumt, zwischen 2001 und 2004 an Preisabsprachen für TFT-LCD-Panels teilgenommen zu haben, teilt das US-Justizministerium mit. Die Strafe für Hitachi belaufe sich auf 31 Millionen US-Dollar.
 
Aus der Erklärung des Justizministeriums geht zudem hervor, dass Hitachi einer von vier Herstellern war, die viel zu hohe Preise für die Komponenten in TFT-LCD-Displays berechnet haben. Bei Hitachi selbst sollen sich die Vorfälle während der drei Jahre dabei lediglich auf den Computer-Hersteller Dell beschränkt haben, darüber berichtet das Portal WinFuture.
 
Die Strafe gegen Hitachi sei im Rahmen des Skandals um Preisabsprachen bislang die Geringste gewesen. Während Chunghwa Picture Tubes zu einer Strafzahlung von 65 Millionen US-Dollar verurteilt wurde, musste Sharp 120 Millionen US-Dollar bezahlen und LG Display sogar 400 Millionen US-Dollar.
 
Darüber hinaus seien im Januar vier ehemalige und aktuelle Manager der Display-Hersteller LG Display und Chunghwa Picture Tubes wegen der illegalen Preisabsprachen zu Haft- und Geldstrafen von bis zu 50 000 US-Dollar und neun Monaten verurteilt worden. [mg]

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