Höherer Rundfunkbeitrag wird ab August von Konten eingezogen

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Der Rundfunkbeitrag soll erhöht werden.
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Nach der vom Bundesverfassungsgericht angeordneten Erhöhung des Rundfunkbeitrags startet noch im August der Einzug des höheren Betrags von monatlich 18,36 Euro.

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio teilte am Mittwoch mit, dass er ab Ende des Monats damit beginne und zudem Beitragszahlende abhängig von der gewählten Zahlungsweise über die Anpassung der Beitragshöhe informiere.

Der höhere Rundfunkbeitrag gelte ab dem Monat August. Wer die Überweisung des Rundfunkbeitrags per Lastschriftverfahren (SEPA-Mandat) geregelt hat, bei dem wird die höhere Summe dabei automatisch angepasst.

Das höchste Verfassungsgericht ordnete in einem Anfang August veröffentlichten Beschluss die Erhöhung von 17,50 Euro auf 18,36 Euro rückwirkend seit 20. Juli bis zum Inkrafttreten einer staatsvertraglichen Neuregelung an. Das Land Sachsen-Anhalt hatte im Dezember den Staatsvertrag mit der Erhöhung um 86 Cent zum 1. Januar blockiert, alle anderen Länder waren für eine Anhebung. Es wäre aber Einstimmigkeit notwendig gewesen, damit der Vertrag hätte in Kraft treten können. Die Karlsruher Richter werteten den Schritt Sachsen-Anhalts jedoch als eine Verletzung der im Grundgesetz festgeschriebenen Rundfunkfreiheit (DIGITAL FERNSEHEN berichtete).

Die Sender ARD, ZDF und Deutschlandradio hatten im Dezember Verfassungsbeschwerden in Karlsruhe eingereicht. Der Rundfunkbeitrag ist die Haupteinnahmequelle für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. ( dpa / bey )

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68 Kommentare im Forum

  1. Also kann der Passus, der eine Einstimmigkeit für solch eine Anpassung vorsieht auch gestrichen werden, da er wie man sieht, eh wirkungslos und eine Farce ist. Die GEZ oder wie sich dieser gewaltige Selbstbedienungsladen auch immer jetzt nennt, bekommt schon unser Geld.
  2. Ich auch nicht. Aber dürfte doch klar gewesen sein, oder dachtet ihr, die warten bis nächstes Jahr?
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