Howe fordert mehr Einfluss für neue norddeutsche Medienanstalt

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Eine gemeinsame Medienanstalt für Hamburg und Schleswig Holstein sei laut ULR-Medienratsvorsitzenden Jörg Howe eine große Chance für den Medienstandort Norddeutschland.

„Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es einer starken Medienanstalt mit umfassenden Zuständigkeiten und einer guten Finanzausstattung. Dem trägt der vorgesehene Staatsvertrag über das Medienrecht in Hamburg und Schleswig-Holstein bislang nur unzureichend Rechnung“, so Howe heute anlässlich der Anhörung im Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags in Kiel.

Weiterhin sei der bestehenden Staatsvertrag laut Howe nicht nur eine Schwächung von Schleswig-Holstein, sondern auch des gesamten Medienstandorts Norddeutschland. Kritisch setzte sich Howe vor allem mit dem vorgesehenen Zuständigkeitskatalog der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein (MA HSH) auseinander.
 
„Die MA HSH kann nur wettbewerbsfähig sein, wenn ihr Zuständigkeitskatalog um diverse Kompetenzen, die aus gutem Grund schon bisher im schleswig-holsteinischen Landesrundfunkgesetz enthalten waren, ergänzt wird. Der Zuständigkeitskatalog der MA HSH muss daher zumindest noch die Vermittlung und Förderung der Medienkompetenz, die Medienforschung und die Infrastrukturförderung umfassen.“[lf]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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