Industrie befürwortet lokale Vergabe von 5G-Frequenzen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die Industrie setzt sich gemeinsam für die lokale Vergabe von 5G-Frequenzen im 3,6-GHz-Band ein. Damit könne der Ausbau von 5G flächendeckend unter ihrer Beachtung erfolgen.

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Stellvertretend für eine große Zahl an Unternehmen aus der gesamten Industrie befürworten VCI, VDA, VDMA und ZVEI die lokale Vergabe von 5G-Frequenzen im Bereich von 3.700 bis 3.800 MHz. Das gaben die vier Industrieverbände in einer gemeinsamen Erklärung bekannt.

Das war ohnehin schon so von der Bundesnetzagentur seit letztem Jahr geplant, und die Industrie findet das Vergabeverfahren gut. „Daher ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur, die neben der bundesweiten Versteigerung von Frequenzen auch die Zuteilung lokaler und regionaler Frequenzen auf Antrag vorsieht, der richtige Schritt“, heißt es in der Pressemitteilungen.
 
Dieses Vergabeverfahren ermögliche es Unternehmen, an den Produktionsstandorten eigene 5G-Industrienetze zur Kommunikation zwischen Maschinen, Systemen und Anlagen zu betreiben. Diese sind dann lokal begrenzt, um anderen Bändern nicht in die Quere zu kommen. Außerdem könnten die Unternehmen dann selbst die Verfügbarkeit sicherstellen sowie die Vertraulichkeit und Integrität ihrer Daten wahren.
 
5G gilt als einer der wichtigsten Treiber der sogenannten Industrie 4.0. Der neue Mobilfunkstandard ermöglicht neben einer besonders breitbandigen Datenübertragung auch neue Echtzeit-Anwendungen dank geringer Latenz.

[jk]

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