Kinderkanal trennt sich nach Betrugsaffäre von Dienstleister

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Der Millionenbetrug beim öffentlich-rechtlichen Kinderkanal Kika hat weitere Konsequenzen. Der Sender will sich von seinem Dienstleister Archelino trennen, welcher bisher für den Online-Shop und die Organisation von Schulklassenbesuchen zuständig war.

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Bereits im Juni habe der Kinderkanal „vorsorglich und fristgerecht“ alle Geschäftsbeziehungen zu der Firma aufgekündigt, da die Staatsanwaltschaft im Zuge der Ermittlungen wegen des Millionenbetrugs auch gegen den Geschäftsführer des Dienstleisters ermittelt habe, teilte der Nachrichtendienst epd am Dienstag mit.

Die zukünftige Betreuung des Online-Shops sowie der Programm-Markenseien ausgeschrieben worden, hieß es. Außerdem werde der Besuch vonSchulklassen und Familien im Sender zukünftig von der Zuschauerredaktionorganisiert. Archelino war seit 2000 für die Besuche verantwortlich, jedoch sei diese Vereinbarung erst im März 2010 vertraglich festgehschrieben worden. Über weitere Firmen habe der Geschäftsführer der Dienstleister auch den Internetshop des Kinderkanals betreut. [rh]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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