„Machete“ repräsentiert Texaner negativ – keine Fördergelder

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Viele Fans waren begeistert von dem Action-Film „Machete“, den Regisseur Robert Rodriguez im September veröffentlichte. Bei den US-Behörden kam der Titel nicht gut an: Sie haben Zuschüsse verweigert, weil der Film texanische Bürger in „negativer Weise“ repräsentiere.

Um Film-Projekte im US-Bundesstaat Texas zu fördern, vergibt die Texas Film Commission Zuschüsse aus Steuergeldern an Produktionen aller Art. Regisseur Robert Rodriguez („Sin City“), der selbst aus Texas stammt, habe mit seinem nachträglichen Antrag auf Fördergelder für den Action-Film „Machete“ allerdings kein Glück gehabt, wie die Nachrichtenagentur Associated Press am Donnerstag berichtete. Die Kommission habe dem Film Zuschüsse verweigert, da er „texanische Bürger in negativer Weise repräsentiert“, hieß es.

„Machete“ erzählt die Geschichte eines mexikanischen Arbeitslosen, gespielt von Danny Trejo, der einen texanischen Politiker für 150 000 Dollar umbringen soll. Machete, so der Name des Mexikaners, gerät allerdings in einen Hinterhalt und wird dabei schwer verletzt. Daraufhin beschließt er, einen gnadenlosen Rachefeldzug zu starten. Die Dreharbeiten des Film fanden fast ausschließlich in Texas statt. Im ersten Quartal 2011 soll „Machete“ auf Blu-ray erscheinen. [dm]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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