Marler Medientage: Transmedialität als Chance

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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„Vernetzt, verwoben, verworren“ – Unter diesem Motto haben sich die diesjährigen Marler Tage der Medienkultur des Adolf-Grimme-Instituts präsentiert. Im Mittelpunkt stand die Verschmelzung von Fernsehen und Internet.

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Auf der zweitägigen Fachtagung, die am 8. und 9. Dezember bereits zum vierten Mal statt fand, erörterten die Referenten und Besucher die Auswirkungen der technischen Konvergenz auf die medialen Inhalte, teilte das Grimme Institut am Dienstag mit.
 
„Mediales Erzählen kann nur noch multiperspektivisch gedacht werden“, sagte der Direktor des Grimme-Instituts, Uwe Kammann. Der Wandel sei dabei rasant – mit vielen offenen und aufregenden Perspektiven. Das habe die Denkwerkstatt auf der Fachtagung gezeigt. Laut dem Institut gaben die Referenten den Teilnehmern dabei Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Branche und zeigten Perspektiven auf, wie in den nächsten Jahren medienübergreifend und transmedial erzählt werde.

In der aktuellen Entwicklung sieht Gebhard Henke, Leiter des WDR-Programmbereichs Fernsehfilm, Kino, Serie aber keine Gefahr für das Fernsehen. In einer Diskussion über die kreativen Konsequenzen für den Markt von morgen äußerte er sich optimistisch: „Wo ein Trend ist, existiert auch ein Re-Trend“, sagte er. So würden alte und neue Erzählstrukturen auch weiterhin parallel existieren.
 
Auch positive Worte für die öffentlich-rechtlichen Sender fanden die Referenten. Michael Steinbrecher, Professor an der TU Dortmund, wies mit Blick auf ZDFneo beispielsweise darauf hin, dass gerade sie experimentell aufgeschlossen seien. [su]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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