NRW vergibt erste Fördergelder für Entertainment-Formate

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Was beim Medienforum 2012 bereits angekündigt wurde, wird nun in die Realität umgesetzt: die Film- und Medienstiftung NRW vergibt erstmals Fördergelder für innovative serielle Entertainment-Formate. Die ersten Projekte stehen auch schon fest.

Die erste Vergaberunde des TV-Pilotprogramms der Film- und Medienstiftung NRW wurde erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt fünf Ideen wurden kurz vor Weihnachten von Filmstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller sowie einem Beraterstab, bestehend aus Stefan Oelze (ehem. MME Moviement/ Filmpool), Roland Willaert (Film- und Fernsehgestaltung) und Uwe Dierks (Boomtownmedia), ausgewählt und mit einer Fördersumme von 107 200 Euro bedacht.

Zu diesen zählen neben „Kamishibai“ von Caligari Entertainment und der „Looney-Show“ von JuniTV auch „Jackpot Jäger“ von Shine Germany, der „Science Slam“ von TV Plus und „Der Ball rollt!“ von Michael Krieg. Jedes dieser Projekte wird zwischen 15 000 und 33 100 Euro von der Film- und Medienstiftung NRW erhalten.
 
Bereits auf dem Medienforum 2012 hatten Medien-Ministerin Angelica Schwall-Düren und Filmstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller bekannt gegeben, ein solches Förder-Projekt für Entertainment-Formate starten zu wollen. Die insgesamt 1,5 Millionen Euro bzw. 500 000 Euro jährlich sollen dabei verschiedenen Produzenten und Programmentwicklern im Bundesland zu Gute kommen und diesen die Möglichkeit bieten, ihre Ideen zu entwickeln und auf dem Markt zu präsentieren. Der nächste Einreichungstermin ist für Anfang Februar festgelegt, ein genaues Datum wurde aber noch nicht genannt. [fm]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

1 Kommentare im Forum

  1. AW: NRW vergibt erste Fördergelder für Entertainment-Formate "Innovative serielle Entertainment-Formate"? In D? Innovation und deutsches (Free-)TV schließen sich so gut wie aus! Schon des Öfteren wurde mit ähnlich klingenden Ankündigungen Neues, Innovatives angekündigt. Herausgekommen ist -wie so oft- der "gute alte Schrott" in neuer Hülle! Darüber können auch noch so toll klingende Firmennamen nicht hinwegtäuschen! Nicht der tolle Firmenname entscheidet über gute Formate, sondern gute Ideen, die gut umgesetzt werden! Das was in D gesendet wird, entstammt oft nicht deutschem Grips! Es handelt sich in der Regel um Lizenzeinkäufe, die für den deutschen Markt adaptiert wurden. Oder um zumeist deutsch synchronisierte ausländische (häufig amerikanische oder britische) Serien und Filme. Was in D die ÖR und Primatensender zeigen, ist bestenfalls Mittelmass - kaum erwähnenswert.
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