Online-Marktplätze profitieren von Corona-Krise

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Digitale Anzeigenportale erleben dank der geschlossenen Geschäfte in Deutschland einen Aufschwung. Bei Ebay-Kleinanzeigen stellten Nutzer in der letzten Märzwoche gut 25 Prozent mehr Anzeigen ein als in den beiden Vorwochen, sagte ein Sprecher zur Deutschen Presse-Agentur.

Seit der Kontaktsperre und den Ladenschließungen gehe es „durch die Decke“. Gefragt seien Fahrräder, Gartenzubehör, Pflanzen, Fahrzeugteile, Bücher und Filme.

Auf den Second-Hand-Webseiten „Kleiderkreisel“ und „Mamikreisel“ melden sich einer Sprecherin zufolge gerade deutlich mehr Menschen an als sonst – und stellten mehr Artikel online. Viele hätten nun offenbar die Zeit, ihre Kleiderschränke auszumisten.

Auch bei der Flohmarkt-App „Shpock“ stiegen die Zugriffe – vor allem suchten Nutzer Spielkonsolen, Fitnessgeräte, Schreibtische und Laptops, sagte eine Sprecherin. „Medimops“, wo es elektronische Unterhaltung und gebrauchte Bücher gibt, berichtet ebenfalls von mehr Verkäufen als in den Vorwochen.

Von persönlichen Übergaben rät die „Shpock“-Sprecherin wegen der Ausgangsbeschränkungen indes ab: Man könne den Artikel nach Bezahlung zur Abholung vor die Tür legen, den Gang zur Post ersetzten Kurierdienste mit kontaktlosem Abholservice.

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